Talente langsam an die Spitze führen

Kempten (mdu). - Christian Wassermann (19) aus Kraftisried (19) und Florian Schumacher (25) aus Wiggensbach-Ermengerst sind die Aushängeschilder, wenn es um den Trial-Sport im Allgäu geht. Die beiden A-Lizenz-Fahrer von der Renngemeinschaft Allgäu (RGA) trugen bei der letztjährigen Weltmeisterschaft in Portugal ihren Teil dazu bei, dass das deutsche Team nicht aus der A-Klasse abstieg. Jetzt wollen die beiden Ausnahmefahrer als Trainer der neu gegründeten 'Trial Teams Allgäu' ihre Erfahrungen an die Jugend weitergeben.

Ziel ist die A-Klasse 'Ziel ist es, die besten Nachwuchsfahrer an die Spitze heranzuführen', sagt Team-Manager Anton Kolb, der auch Vorsitzender des MSC Kreuzthal ist. Das 'Trial Team Allgäu' sei kein Verein, sondern nur ein Zusammenschluss erfolgreicher und ehrgeiziger Trial-Sportler. Die drei besten Nachwuchsfahrer im Allgäu sind nach Kolb derzeit der Ebenhofener Dominik Csauth (17, RGA) und das Lechbrucker Brüderpaar Benjamin (17) und Christoph Kirchner (15, beide MSC Steingaden). Alle drei haben die B-Lizenz. Benjamin Kirchner wurde 2003 Deutscher Trial-Pokal-Sieger, deutscher Jugend-Mannschaftsmeister, bayerischer und süddeutscher Jugendmeister. Sein Bruder Christoph war unter anderem bayerischer Jugendmeister (2002). Dominik Csauth gewann 2003 den Alpenpokal und wurde mit der Mannschaft des Gaus Südbayern deutscher Jugendmannschaftsmeister. Die drei Talente sollen in den nächsten zwei Jahren den Sprung ins Trial-Oberhaus schaffen und in die A-Klasse aufsteigen. Dies sei die Zielvorgabe des 'Trial Team Allgäu', so Kolb. Damit dies gelingt, absolviert das Trio neben seinen wöchentlichen Einheiten in den Vereinen alle 14 Tage Übungsstunden unter den Argusaugen des Duos Wassermann/Schumacher. Schumacher laboriert derzeit an einer Knieverletzung. 'Ich werde mich in nächster Zeit mehr als Trainer betätigen', erzählt der 25-Jährige, der 2003 Fünfter bei der deutschen Meisterschaft wurde. Co-Trainer Wassermann landete einen Platz vor ihm, auf dem vierten Rang. 'Ein tolles Engagement aller Beteiligten', lobt Günter Schmidmair, Vorsitzender des MSC Steingaden. Auch Günther Geisenhofer, Vorsitzender der MSG Sulzberg, findet das Projekt gut. 'Leider haben wir noch keinen, der da mithalten kann.' Aber in ein, zwei Jahren würden unter Umständen einige nachstoßen. Auch bei der Renngemeinschaft Allgäu sind Talente in der Warteschleife,. Das weiß Florian Schumacher, der zusätzlich die RGA-Jugend trainiert, nur allzu gut. 'Vielleicht weiten wir das Angebot auch noch auf die Klasse 3 aus', sagt Team-Chef Anton Kolb. Allerdings sei dazu vor allem auch die Hilfe von Sponsoren notwendig.

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