Streit nach dem Derby geht weiter

Füssen/Kaufbeuren l mib, mer l Genau eine Woche ist zwar seit dem Abbruch des Allgäuer Eishockey-Derbys in der Oberliga vergangen, trotzdem sorgen die Ereignisse immer noch für Gesprächsstoff. Als 'lächerlich und haltlos' hat der geschäftsführende Vorstand des EV Füssen, Jürg Tiedge, jetzt den Kaufbeurer Protest gegen die Spielwertung von 5:0 und den Vorwurf nicht hinreichender Sicherheitsmaßnahmen seitens des EVF bezeichnet. Tiedge versprach, zu gegebener Zeit zu jedem einzelnen Punkt Stellung zu nehmen. Doch vorher soll erst einmal der Schiedsspruch abgewartet werden.

Der Ärger über das Verhalten der ESVK-Funktionäre wurde aber durch das erfolgreiche Auftreten der Füssener Mannschaft gedämpft. Mit den Erfolgen in Leipzig und gegen Bad Nauheim bauten die Leoparden ihre Siegesserie aus und haben nun neunmal in Folge gewonnen. Damit zog der EVF mit dem Allgäuer Konkurrenten in der Tabelle gleich. Damit die Serie auch über das kommenden Wochenende hinaus Bestand hat, müssen sich die Gelb-Schwarzen mächtig ins Zeug legen. Heute in Weiden und am Sonntag beim nächsten Heimderby gegen Peiting (Beginn 18 Uhr) warten hohe Hürden, die das Team von Trainer Dave Rich zudem ersatzgeschwächt überspringen muss.

ESVK nur einmal aktiv

Auch der ESVK muss weiter ohne die verletzten Baader, Robert und Althenn auskommen. Zudem warten die Kaufbeurer stündlich auf das Urteil, wie lange Torwart Martin Fous nach seiner Matchstrafe noch gesperrt ist. 'Nachdem die 0:5-Wertung nach dem Füssen-Spiel ja sehr schnell gegangen ist, hofft der ESVK auch bei Fous auf eine milde und schnelle Entscheidung der ESBG', so Pressesprecher Christian Demel. Beim einzigen Wochenend-Auftritt in Klostersee (So., 17.30 Uhr) ist jedenfalls eine gewaltige Leistungssteigerung gegenüber der peinlichen 2:4-Schlappe bei Schlusslicht Miesbach nötig.

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