Stadtbücherei setzt auf Aktionäre und Spender

Marktoberdorf(rel). Wenn der Etat für Neuanschaffungen gekürzt wird, müssen eben neue Wege der Buch- und Geldbeschaffung beschritten werden: Diese Aufgabe will die Leiterin der Marktoberdorfer Stadtbücherei, Christine Schwertner, mit der Ausgabe von Förderaktien und mit Unterstützung von Buch-Spendern lösen. Aktien gibt es ab 15 Euro, die Dividendenhöhe reicht - je nach Höhe des 'Nennbetrags' des Wertpapiers - von Gratisbestellungen bis Frei-Leserausweis.

Darüber hinaus sucht Schwertner Buch-Spender. Dabei wählt sie die Werke aus, die dann von den Bürgern in den örtlichen Buchhandlungen gekauft werden können. Als Dankeschön gibt es ein Erst-Leserecht, auf Wunsch wird der Name des Spenders im Buch eingetragen. Die Stadtbücherei der Ostallgäuer Kreisstadt zählt zu den bestsortierten Bibliotheken Schwabens: 37400 Medien sind derzeit im Angebot. Knapp 5000 Leser brachten es 2003 auf 170000 Entleihungen - auf die Öffnungszeiten umgerechnet wurden durchschnittlich pro Minute zwei Bücher, CD, Videos oder DVD ausgeliehen.

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