Spiel von viel Taktik geprägt

Memmingen (lie). - Zufriedenheit herrschte nach dem torlosen Unentschieden zwischen dem FC Memmingen und der Sp Vgg Bayreuth nur bei den beiden Trainern. Den 400 Zuschauern hat das von sehr viel Taktik geprägte Spiel wohl weniger gefallen. Torszenen waren auf beiden Seiten Mangelware. Dabei hatte der FCM trotz seiner sehr defensiven Einstellung, von den wenigen Chancen her gesehen, ein Übergewicht. 'Ich bin mit diesem Unentschieden zufrieden', stellte Gästetrainer Gino Lettieri fest. Immerhin war es im vierten Spiel nach der Winterpause der erste Punktgewinn für seine Mannschaft, die sich zu Beginn dieser Saison selbst zu einem Meisterschaftsfavoriten ernannt hatte. Nominell hatte FCM-Trainer Esad Kahric zwar mit Oliver Wild, Rainer Höbel und Axel Fuchsenthaler drei Angreifer aufgestellt, doch Wild und Fuchsenthaler hatten auf den Außenbahnen viel Defensivarbeitzu leisten. Viel Lob von Kahric gab es auch diesmal wieder für seine Abwehr, 'Sie hat wieder einmal kaum eine Torchance zugelassen. Im Offensivbereich haben wir weniger getan, aber das lag an unserer Taktik', so Kahric. Gino Lettieri war der Meinung: 'Memmingen war körperlich sehr stark. Ich sehe nicht ein, mit Mann und Maus zu stürmen, wenn sich der Gegner so defensiv verhält. Deshalb haben wir versucht, in der zweiten Halbzeit nur noch mit langen Bällen nach vorne zu kommen'. Was beide Mannschaften in der ersten Halbzeit boten, nennt man wohl sich 'neutralisieren'. Das Geschehen spielte sich größtenteils im Mittelfeld ab. Torszenen gab es auf beiden Seiten kaum. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit hatte der FCM die erste gute Möglichkeit, als Rainer Höbel und Axel Fuchsenthaler plötzlich vor dem Bayreuther Tor zu einer 2:1-Situation kamen, dann aber abgeblockt wurden. Ein Schuss von Kapitän Robert Manz, der knapp am Tor vorbei ging, beendete eine langweilige erste Halbzeit.

Harmlose Gäste Besserung sah FCM-Trainer Esad Kahric in der zweiten Halbzeit. 'Wir haben versucht, mutiger nach vorne zu spielen und zu gewinnen'. Wie harmlos die hochgelobten Gäste waren, zeigt die Tatsache, dass erst in der 54. Minute Stefan Seufert den ersten ernsthaften Schuss auf das Tor von Dennis Rudel abgab. Eine etwas umstrittene Situation folgte in der 69. Minute, als sich der sehr agile Rainer Höbel im Zweikampf an der Mittellinie durchgesetzt hatte und allein auf das Tor der Bayreuther zustürmte, Linienrichter Jens Bönisch jedoch ein Foul gesehen hatte. Die beste Chance hatten die Gäste in der 83. Minute, als eine Unsicherheit der FCM-Abwehr Mikheil Sajaia in Schuss-Position brachte.

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