Allgäu
Sogenannte Germanische Neue Medizin: «Abstruses Gedankengebäude»

Kernbestandteil der sogenannten «Germanischen Neuen Medizin» (GNM) nach Ryke Geerd Hamer ist, dass der Auslöser jeder Krebserkrankung ein Schockerlebnis, ein sogenannter biologischer Konflikt sei. Dieses Schockerlebnis hinterlässt nach Hamers Theorie Spuren im Gehirn. Krebs-Erkrankungen sind laut Hamer sinnvolle biologische Sonderprogramme («SBS») und an sich bereits ein Teil des natürlichen Heilungsprozesses, der nach dem auslösenden Schock beginne.

Dieser Heilungsprozess - an dem auch Bakterien, Viren und Pilze beteiligt seien - dürfe nur in Ausnahmefällen durch Medikamente oder Operationen unterstützt werden. In der Behandlung, so behauptet Hamer, komme es vor allem auf den gesunden Menschenverstand an. << Hat der Patient seinen Konflikt gelöst, d.h. hat er das oder die Geschehnisse so hinterfragt, dass sie ihn nicht mehr belasten können, so hat er sie losgelassen und beginnt nun den Weg, mit seinem biologischen Plan wieder in Einklang zu kommen >> (Hamer). Die Konfliktlösung führt in Hamers Theorie zur Ausheilung der Tumorerkrankung, eine schulmedizinische Behandlung wird nicht nur als unnötig, sondern in der Regel als schädlich angesehen.

Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) bezeichnet die Theorie der GNM als ein << unhaltbares, abstruses, un- und pseudowissenschaftliches Gedankengebäude >>.

Quelle: DKG u.a.

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