Kaufbeuren
Siegesserie gefordert

Wer den derzeit inflationär gebrauchten Slogan «Gestärkt aus der Krise hervorgehen» in der Internet-Suchmaschine Google eingibt, landet mehr als 40000 Treffer. Und sei es noch so abgenutzt: Nichts anderes fordert Eishockey-Trainer Ken Latta von seinem Team des ESV Kaufbeuren. Nur er formuliert es anders. «Es wird Zeit, dass wir jetzt eine Serie von vier, fünf Siegen hintereinander hinlegen», sagt er vor der heutigen Zweitliga-Auswärtspartie bei den Landshut Cannibals (19.30 Uhr) und dem Heimspiel am Sonntag gegen die Heilbronner Falken (18 Uhr).

Ungewöhnlich ist die Aussage deshalb, weil die Krise der Joker schon so lang anhaltend und nachhaltig ist, dass aktuell nur die größten Optimisten an eine schnelle Wende zum Besseren glauben. Nur einen Sieg und insgesamt sieben Pünktchen von möglichen 36 gab es in den ersten zwölf Spielen dieses Jahres. Die Abwehr wackelig, der Sturm kaum mehr torgefährlich, kein Gegner mehr, der den noch zu Beginn so putzmunter aufspielenden Aufsteiger unterschätzt: So stellt sich die Lage beim Tabellenzehnten dar. Dresden lauert mit einem Spiel und drei Punkten Rückstand darauf, den Allgäuern den letzten Play-off-Platz abzujagen. «Das macht uns nicht nervös. In dieser Position sind wir seit Wochen», sagt Latta.

Er ist zudem guter Dinge, dass die zuletzt schmerzlich vermissten kanadischen Topstürmer Rob McFeeters und Mike Wehrstedt zurückkehren. Sie haben diese Woche voll mittrainiert. Ihr Einsatz entscheidet sich kurzfristig. (mib)

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