Radios bleiben in Streifenwagen

Kempten (mun). - Bei der Kemptener Polizei sind aus neun Fahrzeugen die Autoradios ausgebaut worden. Das sagte Polizeidirektions-Pressesprecher Axel Fuchs auf Anfrage. Betroffen seien aber nur Behördenfahrzeuge für den Nahverkehr oder für Kleintransporte. Dabei handle es sich zum Beispiel um Autos, die ein Beamter benutzt, um zu einer Vernehmung zu fahren. In den Streifenwagen der uniformierten Beamten gebe es nach wie vor Autoradios. Wie berichtet, hatte die Gewerkschaft der Polizei darüber geklagt, dass angeblich auch aus Streifenwagen im Allgäu die Radios entfernt worden seien. Polizei-Pressesprecher Fuchs begründet den Ausbau in den Autos der Kemptener Inspektion mit dem allgemeinen Zwang zum sparen. So könnten bei neun ausgebauten Radios Zahlungen an die Gebühren-Einzugszentrale (GEZ) in Höhe von rund 600 Euro eingespart werden.

Alles auf dem Prüfstand Der Ausbau sei nicht von oben angeordnet, sondern mit den Kollegen besprochen worden, betonte Fuchs. Das eingesparte Geld werde für andere Zwecke verwendet werden, beispielsweise eine Verbesserung der EDV-Ausstattung. Fuchs: 'In Zeiten der Haushalts-Verknappung kommen natürlich alle Ausgaben auf den Prüfstand'. Entscheiden könnten die einzelnen Dienststellenleiter selbst, wo etwas eingespart wird. Denn bereits seit einigen Jahren gilt bei der Allgäuer Polizei in einigen Bereichen das Prinzip der 'dezentralen Budgetierung'.

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