Allgäu
Pläne nicht torpedieren

In Ottobeuren geht die Angst um. Da haben Kunstfreunde und Politiker jahrelang an einer Lösung für Diether Kunerths Wünsche nach einem eigenen Museum gearbeitet. Haben einen internationalen Architekten-Wettbewerb durchgeführt und Finanzierungsmodelle ausgetüftelt. Und nun, als alles in trockenen Tüchern zu sein scheint und der Baubeginn nur noch eine Frage von Monaten wäre, wirft ihnen ein im Vergabeverfahren ausgeschiedener Architekt Knüppel zwischen die Beine.

Ist Andreas Matievits ein schlechter Verlierer? Zunächst einmal nein. Er hat Formfehler und mangelnde Transparenz in dem Verfahren entdeckt. Dann ist es sein gutes Recht, Beschwerde bei jener Instanz einzulegen, die für solche Fälle eingerichtet wurde.

Die Vergabekammer hat nun seine Beschwerde zurückgewiesen. Matievits sollte diese Entscheidung akzeptieren und nicht vor ein ordentliches Gericht ziehen. Täte er es, dann drohte dem Kunerth-Museum eine Verzögerung, die das gesamte Projekt ins Wanken bringen könnte. Matievits würde die großen Anstrengungen der Ottobeurer untergraben und die Hoffnungen des Malers, Bildhauers und Grafikers Diether Kunerth nach einem Präsentationsraum für seine Werke torpedieren.

Kommentar

von Klaus-Peter Mayr

mayr@azv.de oder Fax 0831/206-137

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