Trockenheit
Noch immer ungewöhnlich niedrige Pegelstände bei Allgäuer Gewässern

Niedrigwasser am Bodensee: Hier ein Blick auf den Lindauer Hafen. Im Winter hatte der Pegel noch einen historischen Höchststand erreicht. Foto: Matthias Becker
Niedrigwasser am Bodensee: Hier ein Blick auf den Lindauer Hafen. Im Winter hatte der Pegel noch einen historischen Höchststand erreicht. Foto: Matthias Becker (Foto: Matthias Becker)

Trotz der Niederschläge Ende August/Anfang September sind die meisten See- und Flusspegel im Allgäu weiterhin ungewöhnlich niedrig. Ein Extrembeispiel sei die Kirnach bei Unterthingau im Ostallgäu, berichtet Martin Adler vom Kemptener Wasserwirtschaftsamt. Erstmals seit 38 Jahren Beobachtungsdauer sei der kleine Fluss komplett trocken gefallen. An den verschiedenen Gewässern stellt sich die Situation zur Zeit wie folgt dar:

Forggensee: Wegen einer Dammsanierung liegt der Pegel immer noch weiter unter normal: um etwa viereinhalb Meter. Der weitere Wiederanstieg des Wasserstands wird sich durch die größer werdende Seefläche verlangsamen. Zudem muss am Kraftwerk Roßhaupten immer eine vorgeschriebene Restwassermenge abgegeben werden.

Rottachsee: Der Wasserstand liegt derzeit etwa 90 Zentimeter unter dem sonst üblichen Niveau. Während der Hitzeperiode war aus dem Stausee eine Zeit lang mehr Wasser abgelassen worden, um die Pegel von Iller und Donau zu erhöhen und vor allem, um die hohe Wassertemperatur etwas abzusenken.

Wie die Situation am Bodensee und an den anderen Allgäuer Gewässern aussieht, erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung vom 13.09.2018.

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