Füssen / Allgäu
Neues bleibt Mangelware

«Wir machen das»: Überraschend deutlich hatte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer bei der Eröffnung der Allgäuer Festwoche im Sommer 2009 die Umsetzung wichtiger Allgäuer Verkehrsprojekte zugesagt - allen voran den vierspurigen Ausbau der B12 zwischen Buchloe und Kaufbeuren sowie die Elektrifizierung der Bahnlinie München-Lindau über Kempten.

Bei Parteifreund Peter Ramsauer, seit Oktober 2009 als Bundesverkehrsminister oberster Straßen- und Schienenbauer der Republik, ist diese Euphorie offenbar noch nicht angekommen.

Beim Neujahrsempfang der Füssener CSU verwies Ramsauer auf Nachfrage unserer Zeitung in Sachen B12 auf den Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen. Werde dieser fortgeschrieben (der Termin dafür ist offen), so poche Bayerns Straßenbauverwaltung darauf, den vierspurigen Ausbau in den «vordringlichen Bedarf» einzustufen.

Konkrete Neuigkeiten auf Bundesebene blieben auch bei der Elektrifizierung der Bahnlinie München-Kempten-Lindau Mangelware. Zur Zusage Seehofers selbst äußerte sich Ramsauer nicht.

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