Neigetechnik: Sorge vor Verzögerung

Oberstdorf (pts). Landwirtschaftsminister Josef Miller (CSU) fürchtet, dass sich der Einsatz der Neigetechnik-Regionalzüge im Allgäu weiter verzögert, weil der Bahn Geld vom Bund fehlt. Miller äußerte diese Besorgnis gestern bei einer Zugtaufe in Oberstdorf.

Der DB-Konzernbeauftragte für Bayern, Klaus-Dieter Josel, musste einräumen, dass aus dem Etat des Bundesverkehrsministeriums womöglich 1 Milliarde Euro für Bahn-Investitionen gestrichen werden könnte. Dabei fördert der Freistaat den Einsatz der Neigezug-Technik mit 33 Millionen Euro. Es wäre 'ein Schildbürgerstreich', wenn die Tourismus-Region bei der für 2006 geplanten Modernisierung ins Hintertreffen gerate und wenn auch die Elektrifizierung der Fernverkehrstrecke über Memmingen nach Lindau weiter auf sich warten lasse, meinte Miller. Der gestern auf den Namen Oberstdorf getaufte Dieseltriebzug der Baureihe 'VT 612', wird nunmehr zwischen Lindau, München, Ulm, Kempten und dem Ort unterm Nebelhorn verkehren und dabei Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern erreichen. Die Lok trägt ein weißes Ross, das Wappentier von Oberstdorf.

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