Nachgefragt bei Weltmeisterin Sabine Gerstberger

Füssen (mer). - Bei der Weltmeisterschaft der Eisstockschützen in Graz holte sich der Deutsche Eisstock-Verband die Mannschaftstitel. Mit dabei waren auch drei Sportler der ESG Füssen. Bei den Frauen waren Sabine Gerstberger und Ulrike Lachenmayer im Einsatz. Bei den Männern trug Thomas Rapp zum Titelgewinn bei. Rapp wird ab April wieder für die ESG Füssen im Einsatz sein, nachdem er zuletzt für Augsburg am Start war. Wir sprachen mit Sabine Gerstberger über die Wettkämpfe. Wie lautet Ihr Resümee der Titelkämpfe? Gerstberger: Wir haben als Titelverteidiger unser Ziel erreicht. Anfangs kamen wir allerdings schwer in den Rhythmus und gewannen in der Vorrunde nur zwei Spiele. Dann konnten wir uns steigern und blieben in der Rückrunde ungeschlagen. Im Halbfinale gegen Slowenien und im Finale gegen Österreich waren wir dann in Topform und siegten verdient. Wie haben Sie sich auf den Wettkampf vorbereitet? Gerstberger: Im Oktober war ein Kaderlehrgang. Ende Januar fand dann der Qualifikationslehrgang statt. Ab da wusste ich, dass ich im deutschen Team bin. Eine Woche vor den Weltmeisterschaften absolvierten wir noch ein Vorbereitungsturnier in Peiting. Da haben wir uns im Team dann aufeinander abgestimmt. Wie war die Stimmung in der Grazer Eishalle? Gerstberger: Die Halle war mit 4000 Zuschauern sehr gut besucht. Die Stimmung war typisch für Österreich. Da tut man sich als Deutscher immer schwer. Teilweise wurden wir während der Konzentrationsphase ausgepfiffen. Nach den beiden Finalniederlagen ihrer Teams verließen die Zuschauer enttäuscht die Halle. Somit war bei der Siegerehrung nicht mehr viel los.

Die richtige Party steigt erst Wie fiel die Siegesfeier aus? Gerstberger: Wir waren nach den vielen Partien alle ziemlich erledigt. Deshalb wurde nicht so groß gefeiert. Die richtige Party steigt kommende Woche beim Empfang der Stadt Füssen. Bei der WM wurden einige Neuerungen erprobiert, um den Eisschieß-Sport medienwirksamer zu gestalten. Wie fällt Ihr Urteil aus? Gerstberger: Ich finde es gut, dass jetzt auf sechs beziehungsweise zwölf Kehren gespielt wird. Somit gibt es im Zeitplan weniger Verzögerungen. Und auch die Regelung, dass die Halbfinalpaarungen neu ausgelost werden, ist meiner Ansicht nach besser. So gibt es kein Taktieren mehr.

Nur zwei Wochen Pause Wie sieht der weitere Saisonverlauf bei Ihnen aus? Gerstberger: Die Wintersaison ist jetzt abgeschlossen. Nach zwei Wochen Pause bereite ich mich auf die Sommersaison vor. Da trete ich zusammen mit Ulrike Lachenmayer und mit der ESG Füssen in der Bayernliga an. Zusätzlich stehen einige Pokalturniere und Meisterschaften an.

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