Nach Skispringen Zug überfüllt

Oberstdorfl feß l Als Günter Herzog nach den Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf am vergangenen Sonntag kurz vor 22 Uhr den Bahnsteig betrat, traute er seinen Augen kaum: Für die Menschenmassen, die sich dort tummelten, stand nur eine Triebwagen-Garnitur bereit, die schnell völlig überfüllt war. Herzog ergatterte sich noch einen Platz, doch trotzdem verzögerte sich die Abfahrt um eine halbe Stunde.

'Das hätte die Bahn doch gleich wissen müssen', ärgerte sich der aus Geislingen stammende Mann. Die Bahn hätte einfach mehr Wagen bereit stellen müssen, dann hätte sie sich und ihren Fahrgästen den Ärger ersparen können. Denn er erreichte zwar noch den Anschlusszug in Kempten, der ICE in Ulm war jedoch schon abgefahren. 'Ich konnte mit dem Taxi heimfahren. Aber zwei andere Reisende, die nach Berlin unterwegs waren, mussten bis morgens um fünf Uhr warten', berichtete Herzog.

Es sei ein bisschen unglücklich gelaufen, so Bahnsprecher Franz Lindemair zu diesem Vorfall. Es seien an diesem Abend bis 21 Uhr sechs Züge gefahren. Man habe nicht damit gerechnet, dass viele Menschen erst so spät zurück fahren wollten.

250 Menschen auf Bahnsteig

Der 21-Uhr Zug war nicht ganz ausgelastet und auch zuvor habe es keine Probleme geben. 'Um 22 Uhr standen dann etwa 250 Menschen auf dem Bahnsteig, doch der Zug hatte nur Kapazität für 120', berichtete Lindemair. Man habe jedoch flexibel reagiert und einen Ersatzzug organisiert, so der Bahnsprecher. Man werde sich das nächste Mal mit dem Veranstalter zusammensetzten, damit so etwas nicht mehr vorkomme.

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