Militär privatisiert Fuhrpark

Kaufbeuren(mab). - Die Bundeswehr hat allgäuweit ihren Fuhrpark an das Mobilitätscenter der 'Bundeswehr-Fuhrpark-Service Gmb H' in Kaufbeuren abgegeben. Das Unternehmen mit vier Führungskräften und etwa 100 Fahrern verfügt über 150 neue Autos, 25 Sonderfahrzeuge und zurzeit noch 35 alte Autos unterschiedlicher Fahrzeugklassen. Die Fahrzeuge werden (zum Teil mit Chauffeur) an rund 50 Dienststellen der Bundeswehr im ganzen Allgäu und im Bereich südliches Oberbayern vermietet.

Demnächst soll das Kaufbeurer Mobilitätscenter noch 20 weitere Dienststellen im Raum Landsberg und Lagerlechfeld versorgen, so Dr. Jürgen Kieschoweit, Geschäftsführer der in Troisdorf bei Bonn sitzenden und bundesweit operierenden Firma. Die Privatisierung des Fuhrparkes gehe auf eine Initiative des ehemaligen Verteidigungsministers Scharping zurück. So seien beide 'Systeme', also die frühere Form der Fahrzeugverwaltung durch die Bundeswehr und die jetzige, aus der Armee ausgelagerte, Form miteinander verglichen worden. Dabei habe sich herausgestellt, dass ein privatisierter Fuhrparkbetrieb 'unter 50 Prozent der Plankosten' liege. Das Serviceunternehmen habe zum Beispiel wesentlich bessere Bedingungen beim Einkauf und könne darum wirtschaftlicher arbeiten.

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