Kritiker lassen Gesprächsabend sausen

Buchloe (az). Diskussion ohne Gegenstimmen: Keiner der Kritiker des aktuellen Theaterstück der Buchloer Kolpingfamilie (wir berichteten) war zu dem Gesprächsabend gekommen, zu dem die Vereinigung geladen hatte, um über die Komödie zu diskutieren. Das Theaterstück stellt die Frage, was einen guten Pfarrer ausmacht. So gab es von den eingeladenen Vetretern der Geistlichkeit und den rund 50 anwesenden Laien nur lobende Worte für die Aufführung. Diskutiert wurde hingegen, welche Schritte notwendig sind, um das Amt und Bild des Priesters den aktuellen Gegebenheiten in der Kirche und der Welt anzupassen.

Traditionell hatte die Buchloer Kolpingfamilie in diesem Jahr wieder ein Theaterstück inszeniert - diesmal eine Komödie aus der Feder des Ensemble-Mitgliedes Manfred Dempf, die den Gegensatz zwischen einer stark konservativen und einer weltoffenen Auffassung des Priesteramtes herausarbeitet. Einige Buchloer Gemeindemitglieder hatten dagegen in dem Stück eine Verunglimpfung des geistlichen Standes gesehen. Diese Kritik spielte beim schon lange vor der Premiere angesetzten Gesprächsabend im Buchloer Kolpinghaus aber kaum eine Rolle, Vertreter dieser Ansicht waren nicht erschienen. Vielmehr betonten die eingeladenen Geistlichen, darunter Domkapitular Dr. Bertram Maier, der Kolping-Diözesanpräses Josef Hosp, der ehemalige und der amtierende Buchloer Stadtpfarrer Dr. Johannes Demmeler und Dekan Reinhold Lappat sowie Pfarrerin Ute Neubauer, das hohe Niveau des Theaterstücks.

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