Memmingen / Unterallgäu
Kliniken arbeiten künftig zusammen

Die gemeinnützige Gesellschaft «Klinikmanagement Memmingen-Unterallgäu gGmbH» wollen die Stadt und der Landkreis zum 1. April 2010 gründen. Das haben Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger und Landrat Hans-Joachim Weirather gestern offiziell bekannt gegeben.

Ziel der Zusammenarbeit der Unterallgäuer Kreiskliniken und des Klinikums Memmingen sei, die stationäre medizinische Versorgung der Bürger in der Region zu verbessern. Außerdem versprechen sich die Vertragspartner durch gemeinsame Angebote wirtschaftliche Vorteile.

Gleichberechtigte Gesellschafter der neu zu gründenden gGmbH sind zu je 50 Prozent die Stadt Memmingen und der Landkreis Unterallgäu. Die Geschäftsführung soll Wolfram Firnhaber, dem Verwaltungschef des Memminger Klinikums, und Franz Huber, dem neuen Vorstand der Unterallgäuer Kreiskliniken, übertragen werden.

Holzinger und Weirather sind «fest davon überzeugt, dass diese Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe absolut zukunftsweisend ist». Weirather betonte: «Damit stellen wir die richtigen Weichen. Wir Krankenhausträger müssen uns im Wettbewerb behaupten, auch gegen private Konkurrenten. Das geht nur, wenn wir eng zusammenarbeiten.» Eine Ausweitung auf weitere Partner können sich beide vorstellen. Die Kreiskliniken in Ottobeuren und Mindelheim verfügen zusammen über 380 Betten, das Memminger Klinikum über rund 500.

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