Keine Offensiv-Spektakel mehr

Von unserem Redaktionsmitglied Mischa Miltenberger, Kaufbeuren - 3:4 nach Verlängerung gegen Regensburg, 2:3 in Crimmitschau: Auf den ersten Blick nicht gerade ein traumhafter Einstand von Fabian Dahlem beim ESV Kaufbeuren. Doch lässt man die nackten Zahlen außer Acht, hat der neue Coach schon einiges bewegt, obwohl er bisher erst zweimal das Training leitete. Unverkennbar war, dass die Zeiten von Offensiv-Spektakel und 10:5- oder 5:8-Ergebnissen jetzt der Vergangenheit angehören. Konsequente Defensivarbeit und körperlich robustes Spiel erwartet der ehemalige Torwart von seinen Schützlingen. 'Wir haben verstanden', schienen diese in den beiden Wochenendpartien zu signalisieren. 'Ich war sehr überrascht, dass die Mannschaft das, was wir nur theoretisch behandelt hatten, so gut umgesetzt hat', so Dahlem. Vor allem für Torhüter Martin Cinibulk sei es unheimlich wichtig, dass die 'Flut an Nachschüssen' nun ein Ende habe.

Dahlem freut sich, dass die ESVK-Defensive nur 24 (Regensburg) und 31 (Crimmitschau) Schüsse des Gegners auf das Gehäuse des Tschechen zuließ. 'Das ist für ihn eine große psychologische Stütze', weiß der neue Coach. Auch im Unterzahlspiel - bisher die ganz große Schwäche der Kaufbeurer - sieht der 38-Jährige schon Fortschritte: 'Ab dem zweiten Drittel sind wir in Crimmitschau ganz, ganz gut gestanden. Auch bei drei gegen fünf haben sich die Spieler hervorragend verhalten.' Die 32 Strafminuten für sein Team ('klar, dass wir jetzt intensiver spielen') kamen Dahlem gar nicht so ungelegen: 'Da haben wir viele Möglichkeiten gehabt, unser Unterzahlspiel zu verbessern.' Das andauernde Verletzungspech der Joker hat aber auch der neue Mann an der Bande bisher noch nicht abwenden können. So mussten in Crimmitschau sowohl Markus Vaitl (Knieverletzung, genaue Diagnose steht noch nicht fest) als auch Ferdinand Speckamp, der nach einem Zweikampf Blut spuckte, im Krankenhaus behandelt werden. Bei Speckamp wurde Blut in Lunge und Niere festgestellt, sodass er am Montag noch weiter stationär behandelt wurde. Michael Waginger bekam zwar einen Schuss auf seinen sowieso schon lädierten Fuß, ist aber schon wieder einsatzfähig. Eishockey- Nachlese

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