Rettenberg
Justiz ermittelt nach Silvesterparty am Grünten

Gegen den Betreiber der Grüntenlifte bei Rettenberg (Oberallgäu) ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es bestehe der «Anfangsverdacht einer fahrlässigen Körperverletzung in mehreren Fällen», sagte Staatsanwaltschafts-Pressesprecherin Katrin Eger auf Anfrage. Was war passiert? Die Liftgesellschaft hatte an Silvester im Skigebiet eine Party veranstaltet, zwischen 20 und 22.30 Uhr konnten die Gäste mit der Sesselbahn hinauffahren. Runter allerdings mussten sie laufen, was auch vorher in der Ausschreibung stand. Hintergrund: Alkoholisierte - und die gibt es bekanntlich in der Silvesternacht - dürfen nicht im Sessellift befördert werden. Beim Abstieg über die teils vereiste Piste oder über die Rodelbahn hatten sich Partygäste Verletzungen zugezogen. Drei Verunglückte hätten ins Krankenhaus gebracht werden müssen, so die Bergwacht. Zudem habe es eine Reihe weiterer Verletzter gegeben, die sich zum Beispiel mit einem Handbruch selbst in ärztliche Behandlung begeben mussten.

Der Staatsanwaltschaft geht es um die Frage, ob die so genannte Verkehrssicherungspflicht verletzt worden ist. Dabei geht es um die Verpflichtung, Pisten oder Wege so zu präparieren, dass kein Unglück passiert. Gegen den Liftbetreiber wird - wie berichtet - auch wegen eines tödlichen Snowboard-Unfalls ermittelt.

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