Joker wollen noch einmal durchstarten

Kaufbeuren (rö). - Der heutige Gegner, der ERC Schwenningen, scheint dem Eishockey-Zweitligisten ESV Kaufbeuren ganz gut zu liegen, blickt man auf die Statistik. Beim anderen, dem Tabellenzweiten Bad Nauheim, gab es allerdings bislang gar nichts zu erben. Das Heimspiel wird heute um 19.30 Uhr angepfiffen, die Partie in Bad Nauheim findet zu ungewöhnlicher Zeit, nämlich um 16 Uhr statt. Hintergrund: Die Fanclubs hatten eigentlich einen Sonderzug nach Nauheim geplant, der aber mangels Beteiligung dann doch nicht zustande kam. Was die Kaufbeurer Fans heute sicherlich besonders interessiert: Wie macht sich der 'Neue', Mittelstürmer Kimmo Vähä-Ruohola, der erstmals im Joker-Dress aufläuft? Im Training bescheinigte ihm Trainer Sergej Svetlov: 'Der hat etwas', allerdings, so stapelt er tief, sehe man auch, dass der 22-jährige Finne in dieser Saison keine Spielpraxis hatte. Wegen einer Knöchelverletzung hatte er in dieser Saison bei seinem langjährigen Stammverein Ilves Tampere keinen Vertrag erhalten und stattdessen in letzter Zeit nur bei einem Zweitligisten mittrainiert. Die Verletzung ist mittlerweile aber auskuriert.

Vähä-Ruohola soll auf der Position des verletzten Michael Waginger mit Patrick Reimer und Thorsten Rau in der ersten Reihe spielen und dieser Formation zu mehr Schlagkraft verhelfen. Dass in der Abwehr dafür der Kanadier Chris Twerdun weichen musste, sieht der Coach gelassen: Ihm stünden ja noch acht Mann zur Auswahl, sagt er. Das Hauptaugenmerk dürften die Joker zwangsläufig auf das heutige Heimspiel gegen Schwennigen legen. Gegen den derzeitigen Tabellensiebten (mit 14 Punkten Vorsprung) gab es zumindest im ersten Heimspiel einen 10:5-Sieg. Allerdings: Die Schwenninger haben derzeit einen Super-Lauf mit fünf Siegen in Folge. Im Jahr 2004 wurde noch kein Spiel verloren. Nicht geklappt haben dürfte es mit der erhofften Verpflichtung eines ausländischen Verteidigers. Dafür wurde Eishockey-Legende Matthias Hoppe, inzwischen im selbst für Keeper-Verhältnisse sehr stolzen Alter von 45 Jahren, als dritter Torhüter lizenziert. Ein schweres Stück Arbeit dürfte auf die Joker in Bad Nauheim warten: Der Tabellenzweite holte viele Punkte aus den letzten Spielen und rang dabei vor allem den Spitzenteams Zähler ab. Seit diesem Wochenende ist die Abwehr zusätzlich mit Jayson Meyer verstärkt. Dass der Zug für die Roten Teufel Richtung Meisterschaft gehen soll, zeigt auch die Tatsache, dass auch sie noch einen Kanadier als dritten Torhüter lizenziert haben - falls in der entscheidenden Phase das Verletzungspech zuschlagen sollte. Eishockey am Wochenende

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