Pfronten / Sonthofen
Hotelbrand: eine Million Euro Schaden

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Rund eine Million Euro Sachschaden sind gestern beim Brand eines Hotels im Pfrontener Ortsteil Meilingen (Ostallgäu) entstanden. Das Gebäude wurde komplett zerstört. Nach Angaben der Einsatzkräfte brach das Feuer gegen acht Uhr im Frühstücksraum im ersten Stock des Alpenhotels aus - und breitete sich schnell auf das ganze Gebäude aus. Gäste befanden sich keine im Hotel, lediglich die Betreiberfamilie musste vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden. Dabei erlitt eine Person eine Rauchvergiftung und eine ältere Frau einen Schock.

Gut 200 Feuerwehrleute aus Füssen, Pfronten und Nesselwang waren gestern den ganzen Tag über im Einsatz, konnten aber nicht verhindern, dass das Gebäude total zerstört wurde. Ersten Schätzungen der Polizei zufolge liegt der Sachschaden bei einer Million Euro. Die Brandursache blieb unklar, zumal die Einsatzkräfte zunächst nicht in das Gebäude vordringen konnten. «Das Haus ist akut einsturzgefährdet», sagte Kreisbrandrat Markus Barnsteiner am Vormittag. Die Löscharbeiten zogen sich den ganzen Tag über hin.

Vor allem die Lage des Hotels am Hang machte den Einsatzkräften zu schaffen. «Wir kommen fast nur über Drehleitern an das Gebäude ran», erklärte Barnsteiner. Hinzu kam, dass das Löschwasser aufgrund der eisigen Temperaturen auf der Straße schnell gefror, was den Feuerwehrleuten zusätzlich Probleme bereitete.

Abhilfe schaffte der eiligst herbeigerufene Winterdienst, der die Straße vom Eis befreite. So hatten die Einsatzkräfte den Brand schnell im Griff. Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen aufgenommen.

Weihnachtsbaum fängt Feuer

Ein zweites Feuer wurde am Samstagabend in Sonthofen (Oberallgäu) durch brennende Christbaumkerzen ausgelöst. Die Flammen erfassten ein Zimmer in einem Mehrfamilienhaus. Dabei wurden drei Personen verletzt.

Nach Angaben der Polizei hatte eine 73-jährige Frau die Kerzen an ihrem Weihnachtsbaum entzündet. Während sie Besuch von einem Nachbarn hatte, blieb der Baum vermutlich für kurze Zeit unbeaufsichtigt. Die Kerzen entzündeten die trockenen Nadeln und eine Stichflamme setzte das Zimmer in Brand.

«Unglücklicherweise», so die Polizei in ihrem Bericht, wollte die Wohnungseigentümerin das Feuer zunächst selbst löschen. Dabei erlitt sie starke Verbrennungen und musste mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Ihr 80-jähriger Besucher und eine gleichaltrige Nachbarin wurden mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins örtliche Krankenhaus eingeliefert.

Der Sachschaden beläuft sich auf rund 10000 Euro. Weitere Ermittlungen zur Brandursache hat der Kriminaldauerdienst übernommen.

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