Karlsruhe / Koblenz
Holpriger Start in die Rückrunde

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recht holprig verlief der Start in die Rückrunde für die Allgäuer Fußball-Profis in der 2. Bundesliga. Der Karlsruher SC mit Torhüter Markus Miller (Lindenberg) und Michael Mutzel (Greimeltshofen bei Memmingen) unterlag bei Alemannia Aachen mit 1:3. Gar nicht erst auflaufen konnte Abwehrspieler Frank Wiblishauser (Memmingen) für den abstiegsbedrohten TuS Koblenz. Er zog sich vor der Partie bei 1860 München (2:2) im Training einen Muskelfaserriss in der linken Wade zu. <%IMG ID='405032' align='right'%>

MichaelMutzel Erstmals als Kapitän führte der Unterallgäuer den Karlsruher SC aufs Feld. Als Vertreter des verletzten Alexander Iashvili. Doch Glück brachte die Binde weder dem 30-Jährigen noch dem Team. Die Badener kassierten eine 1:3-Klatsche, gingen sang- und klanglos unter. Der neue Trainer Markus Schupp war total enttäuscht: «Wir haben zu wenig getan, um etwas mitzunehmen. Vielleicht war wegen der guten Vorbereitung ein wenig Überheblichkeit da», ärgert er sich. Mutzel hält übrigens große Stücke auf Schupp, den Nachfolger von Ede Becker als Cheftrainer. Dass Mutzel bei Schupp von der ersten Sekunde an gesetzt war, «hat mit dieser Einschätzung nichts zu tun», versichert er. Er freut sich, dass nun auch endlich ein Assistenztrainer im Wildpark arbeitet.

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«Jetzt haben wir endlich mit Karl-Heinz Emig einen Kotrainer und können professioneller arbeiten», so der Mittelfeldallrounder, der gegen Paderborn am kommenden Sonntag gar ein Debüt feiern könnte: In der Innenverteidigung. Dort ist der KSC äußert dünn besetzt. Allerdings plagen Mutzel Muskelprobleme im linken Oberschenkel. Gelassen bleibt er, wenn man nach dem Saisonziel des KSC fragt. «Wir wollen so viele Spiele wie möglich gewinnen. Wir sind auf einem guten Weg», sagt er - trotz der Niederlage beim Rückrundenauftakt.

Markus Miller Der Westallgäuer will trotz des 1:3 in Aachen nicht von einem Fehlstart sprechen.

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«Es wäre unsinnig, jetzt schon die ganze Rückrunde als missraten zu bezeichnen», sagt sagt der 27-jährige KSC-Keeper, der in der Winterpause eine lose Anfrage aus Frankreichs erster Liga hatte. Seit er zu Saisonbeginn zu unrecht als «Abzocker» dargestellt, schottet er sich ab. Er hat gelernt, «dass man schnell in eine Schublade kommt und es schwer ist, da wieder raus zu springen.» Ob man den Wiederaufstieg als Zielsetzung habe - dazu sagt Miller nur: «Es steht uns gut zu Gesicht, wenn wir von Spiel zu Spiel denken.»

Frank Wiblishauser Ganz andere Probleme hat der Memminger. Nachdem der 32-Jährige schon in der Vorrunde wegen einer hartnäckigen Verletzung nur zwei Spiele machen konnte, hat es den Pechvogel erneut erwischt. «Für mich mich geht es jetzt in erster Linie darum, wieder fit zu werden», sagt Wiblishauser.

Den Klassenerhalt für TuS Koblenz hat er noch nicht abgeschrieben. «Es ist ein weiter Weg, aber das Spiel gegen 1860 ist doch wieder ein Hoffnungsschimmer.»

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