Griff in die Kasse: CSU-Ortsverband schließt Fall ab

Immenstadt(elm). Auf genau 38471,18 Euro summiert sich der Schaden, den der Kassier des CSU-Ortsverbands Immenstadt mit Unterschlagungen und missglückten Wertpapier-Spekulationen angerichtet hat (wir berichteten). Allerdings hat die Familie des 37-Jährigen den Schaden bereits vollständig ausgeglichen. So konnte der Ortsverband den Fall nach lückenloser Prüfung durch einen externen Fachmann und einer offenen Aus-sprache auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung abschließen. Anfangs war man davon ausgegangen, dass der Kassier rund 24000 Euro unterschlagen hatte.

Die genaue Prüfung ergab nun einen Betrag von exakt 26095 Euro. Zudem hat aber der Schatzmeister - ohne sich daran zu bereichern - entgegen einem Vorstandsbeschluss auch riskante Wertpapiergeschäfte abgewickelt, mit denen er prompt auf die Nase fiel. Der Ortsverband sitzt deshalb auf Aktien mit einem Ankaufswert von über 7000 Euro, die jetzt keine 200 Euro mehr wert sind. Dazu kommen Zinsausfälle und Prüfungskosten. In der Mitgliederversammlung wurden auch Ortsvorstand und Kassenprüfer heftig kritisiert. Denn die Kasse wurde bisher nicht satzungsgemäß jährlich, sondern nur alle zwei Jahre geprüft. Und die ersten Unterschlagungen - vergleichsweise geringe Beträge - waren bei einer Prüfung im Jahr 2001 nicht bemerkt worden.

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