Freud und Leid im Süden Italiens

Kempten (see). - Freud und Leid lagen eng beieinander für die Allgäuer Skilangläufer, die in Capracotta im Süden Italiens am Finale des Continentalcups teilnahmen. Während Mathias Beck vom SC Gunzesried mit Rang fünf im klassischen 10-Kilometer-Lauf überzeugte, mussten Kathrin Zeller und Christian Seeger aufgeben. Nach der langen Fahrt erwartete die Athleten ständig wechselndes Wetter, das eine richtige Wachs- und Skiwahl erschwerte. Am besten kam Mathias Beck mit den Bedingungen und der Strecke zurecht. Beck lief vor allem am äußerst langen Anstieg sehr druckvoll. Rang fünf nach einem starken Endspurt war umso beachtlicher, da er den Führenden in der Gesamtwertung, Loris Frasnelli (Italien), deutlich hinter sich ließ.

Hüftverletzung bremst Zeller Kathrin Zeller vom SC Oberstdorf hatte weniger Glück: mit einer souveränen Führung in der Gesamtwertung angereist, musste sie wegen einer Hüftgelenks-Entzündung nach dem Skating-Rennen und dem Sprint aufgeben. Kampflos sah sie mit an, wie ihr Vorsprung dahinschmolz und sie ihre Führung abgeben musste. Pech hatte auch Christian Seeger vom SC Immenstadt: Im 15-km-Rennen hielt er lange an der Spitze mit, kämpfte sich nach einem Sturz wieder nach vorn, gab aber nach einem Skiverlust entnervt und entkräftet auf. Über 10 km kam Seeger auf Platz 17.

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