Obermaiselstein
Fischinger hilft verletzter Spaziergängerin

Ein Ausflug ins Oberallgäu hatte für das Ehepaar Sturn aus Franken böse Folgen: Bei einem Spaziergang zwischen Obermaiselstein und Bolsterlang stürzte Jenny Sweerts-Sporck-Sturn und brach sich das Bein. Ohne Mobiltelefon blieb ihrem Mann Bernhard - selbst Arzt - nach provisorischer Versorgung der Verletzten nur der Weg zur Straße, um Hilfe zu holen. Diese war zum Glück nicht weit: Der Fischinger Florian Ruppaner fuhr zufällig gerade vorbei, als er Bernhard Sturn winkend am Straßenrand entdeckte.

Er hielt sofort an und bot seine Unterstützung an. Für die Urlauber ein Segen: Sie nennen Ruppaner ihren «Engel». «Er hat uns liebevoll und völlig uneigennützig aus einer schlimmen Notlage geholfen», sagt Bernhard Sturn dankbar. Gemeinsam fuhren sie ins Oberstdorfer Krankenhaus, wo die Verletzte fachgerecht versorgt wurde.

Für Florian Ruppaner war es selbstverständlich zu helfen: «Es sollte normal sein, dass man das macht», findet er. Es sei Zufall gewesen, dass er auf der recht wenig befahrenen Straße unterwegs war, erzählt der 28-Jährige.

Als er den aufgelösten Mann am Straßenrand entdeckte, habe er sich gewundert, was da los sei. Gemeinsam mit Bernhard Sturn fuhr er dann zu dessen Frau, die etwas abseits im Schnee saß, und lud sie in sein Auto. Von überschwänglicher Dankbarkeit will der bescheidene Oberallgäuer nichts wissen: «Das war doch selbstverständlich», sagt er.

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