Mauerstetten
Eva Schilf beendet ihre Hallen-Karriere

Bisher war der SV Mauerstetten die positive Überraschung in der zweiten Volleyball-Bundesliga der Frauen. In seinem dritten Jahr hat der Ostallgäuer Verein schon zehn Punkte gesammelt. Tabellenplatz sechs ist der Lohn, nachdem das Team zwischenzeitlich sogar Dritter war. Doch zum Ende der Vorrunde kommt es knüppeldick: Nacheinander geht es gegen Chemnitz, Erfurt und Grimma - die drei stärksten Mannschaften der Liga. Zudem muss der SVM in Zukunft ohne eine ganz wichtige Spielerin auskommen: Diagonalangreiferin Eva Schilf (27) wird nicht mehr für Mauer- stetten auflaufen. «Aus beruflichen Gründen», heißt es von Verein und Spielerin.

Die Polizistin hätte wegen ihrer vielen Schichtdienste das nötige Trainingspensum nicht zusammenbekommen, sagt Abteilungsleiter Dr. Florian Pöllinger-Dammer. «Wir waren alle unzufrieden mit der Situation, sie selbst am meisten», sagt er. Also hätten sich Abteilungsleiter, Vorstand, Trainer und Mannschaft zusammengesetzt und die Trennung beschlossen. «Das war die logische Konsequenz, auch wenn der Verein furchtbar traurig ist, so eine wertvolle Spielerin zu verlieren», sagt der Zweite Vorsitzende Edwin Binder. Für Eva Schilf, die schon einmal beim SVM aufgehört hatte und wieder zurückgekehrt war, steht fest: «Damit ist meine Hallen-Karriere beendet.»

Ihre Position wird wohl wie zuletzt von Stefanie Bauer bekleidet. Ansonsten geht der SVM komplett in die heutige Heimpartie um 19.30 Uhr gegen Chemnitz (Sporthalle Neugablonz) und hofft dabei auf eine erneute Überraschung.

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