Lech / Vorarlberg
Eisiger Vorgeschmack auf Verdis «Aida»

Aida in den winterlichen Bergen? Giuseppe Verdis Wüstenoper kann man sich in Schnee und Eis überhaupt nicht vorstellen. Die Bregenzer Festspiele hält das aber - auch in diesem Jahr - nicht davon ab, ihre sommerliche Seebühnen-Produktion «Aida» in den Vorarlberger Wintersportort Lech zu versetzen. Nun ja, nicht das gesamte Werk, sondern nur einen kleinen Ausschnitt davon, quasi einen Appetithappen, der Lust auf die Oper in Bregenz machen soll.

Am Donnerstagabend sangen Elena Kelessidi (Sopran) und David Stout (Bariton) bei malerischem Schneegestöber Arien und Duette aus Verdi-Opern, die unter dem Motto «Von Vätern und Töchtern» standen - darunter ein Duett von Aida und ihrem Vater Amonasro.

Das Spektakel auf einer imposanten Schneeskulptur, die den für Verdi so typischen Hut darstellen sollte, sowie viel Licht und Feuer lockten auch dieses Jahr Tausende von Lech-Urlaubern und Tagesgästen an. Die Fernsehbilder davon sind begehrt: Sie werden in vielen Ländern gesendet. Wer die etwa halbstündige «Aida»-Aufführung in Lech live erleben will, hat dazu noch einmal am Sonntag, 31. Januar, Gelegenheit. Beginn: 18.15 Uhr (Eintritt frei).

Karten für die Bregenzer Festspiele unter Telefon 0043/5574/4076. Infos im Internet unter

www.bregenzerfestspiele.com

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