Eine Schippe drauf legen

Sonthofen (mg). - 'Vom Potenzial her, gehört er für mich zu den besten sechs Mannschaften der Liga', zeigt Christian Wilhelm, Trainer des TSV Allgäu Stern Hotel Sonthofen Respekt vor dem USC Rothaus Schwarzwald aus Freiburg , bei dem seine Mannschaft am Samstag zu Gast ist. 'Es wird alles andere als ein leichtes Spiel, wir haben gegen Freiburg eine negative Bilanz', weiß Wilhelm um die Stärke des Gegners. Die Sonthofener Frauen haben von den drei Ligapartien gegen Freiburg zwei verloren. Trotz dieser Vorschussloorbeeren durch den Sonthofener Trainer ist Freiburg nur Tabellenneunter der 2. Volleyball-Bundesliga. Die Vorzeichen standen aber anders: In der vergangenen Saison knapp dem Abstieg entronnen, hatte sich Freiburg auf mehreren Positionen verstärkt. 'Sie haben die Spielerinnen bekommen, die sie verpflichten wollten', weiß Wilhelm, der zu den Freiburgern seit dem gemeinsamen Aufstieg gute Kontakte pflegt. Auch im Vorbereitungsturnier in Sonthofen zeigten sie eine überzeugende Leistung.

Vom Platz geschossen Doch die Enttäuschung kam in der Saison. Durch eine Reihe überraschender Niederlagen fielen die Freiburger in der Tabelle zurück. 'Vielleicht waren die Erwartungen einfach zu groß', spekuliert der Sonthofener Trainer. Es zeigten sich allerdings auch Lichtblicke. So gaben sich die Breisgauer beim 3:0 im Hinspiel keine Blöße. 'Die haben uns richtig vom Platz geschossen', erinnert sich Wilhelm ungern an die Niederlage. Er hofft diesmal auf einen anderen Spielverlauf. Die Vorzeichen scheinen sich jedoch zu gleichen. Wie im Hinspiel als die Zuspielerin Stefanie Bell mit einer Verletzung ausfiel, ist ihr Einsatz nach ihrer Sprunggelenksverletzung gegen Stuttgart erneut fraglich. Obwohl sie die Woche wieder trainiert hat, möchte sie ihr Trainer nicht unter Druck setzen. 'Sie muss selber entscheiden, ob sie spielt. Wichtig ist, dass sie vom Kopf her frei ist.', vor allem weil sie auf der Stellerposition einer sehr großen Verletzungsgefahr ausgesetzt ist. Die Geduld des Trainers, gründet vermutlich in dem Wissen um die Zuverlässigkeit seiner zweiten Zuspielerin Sabrina Dölle (17). 'Ich traue ihr zu, dass sie ein ganzes Spiel durchhält'.

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