Eine Saison mit Höhen und Tiefen

Kaufbeuren (ses). - Mit einem deutlichen 8:2-Sieg gegen die Heilbronner Falken im letzten Spiel der Saison verabschiedeten sich die Spieler des Eishockey-Zweitligisten ESV Kaufbeuren von ihren Fans in die Sommerpause. Ein würdiger Abschied für die Kufencracks, die in der kommenden Spielzeit nicht mehr das Trikot des ESVK überziehen werden. Während Michael Waginger und Jürgen Simon verletzungsbedingt zuschauen mussten, trugen Ervin Masek und Patrick Reimer in ihrem letzten Joker-Spiel auf dem Eis zum Kantersieg gegen die insolventen Württemberger bei. Den beiden Torjägern gelang dies auf eindrucksvolle Art und Weise: Reimer, der in der nächsten Saison für die Düsseldorf Metro Stars in der höchsten deutschen Spielklasse auf Punktejagd gehen wird, traf zweimal. Sein Sturmpartner Ervin Masek, der den ESVK in Richtung Regensburg verlässt, war gleich dreimal erfolgreich. 'Während des Spiels habe ich noch nicht so sehr an den Abschied gedacht, aber nach dem Schlusspfiff war ich traurig darüber, dass es mein letztes Spiel in Kaufbeuren war', sagt Ervin Masek. Der 36-Jährige war fünf Saisonen für die Joker am Puck. 'Eine lange Zeit. Ich fühle mich hier fast schon wie zu Hause', erklärt der Topscorer. Am Ende einer turbulenten Saison steht der Klassenerhalt. Lange Zeit sah es aber für den ESVK sogar mit Blick Richtung Play-offs gut aus. Nach einem furiosen 7:2-Sieg gegen Duisburg standen die Joker zum Auftakt an der Tabellenspitze, doch beim 0:7 in Wolfsburg wurden die Wertachstädter wieder auf den Boden zurück geholt. Der Höhepunkt der Runde war zweifelsohne der 10:5-Erfolg im Heimspiel gegen den DEL-Absteiger aus Schwenningen. Doch dem Hoch folgten gleich mehrere Tiefs: 2:9 zu Hause gegen den Oberliga-Aufsteiger Weiden und als Schlusspunkt der Ära Svetlov das 1:14-Debakel gegen den SC Bietigheim-Bissingen und die Gewissheit, mit nur zwei Siegen aus zwölf Spielen innerhalb von nur fünf Wochen die Chancen auf den achten Platz verspielt zu haben. Die Teilnahme an der Abstiegsrunde war von diesem Zeitpunkt an besiegelt.

Zuversicht bei Dahlem Fabian Dahlem übernahm in der Schlussphase der Saison das Zepter auf der Bank der Kaufbeurer. Er führte die Mannschaft nach fünf Spielen in der Abstiegsrunde bereits zum Klassenerhalt. Für die kommende Spielzeit plant der 38-Jährige Coach bereits: 'Ich hoffe, dass wir eine schlagkräftige Truppe zusammen bekommen,' strahlt er eine gewisse Zuversicht aus.

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