Justiz
D-Mark-Blüten hergestellt: Nach 26 Jahren muss sich ein 70-jähriger Geldfälscher in Kempten verantworten

Ein ungewöhnlicher Fall hat am Montag die erste Strafkammer des Kemptener Landgerichts beschäftigt. Auf der Anklagebank saß ein Mann, dem Geldfälschung zur Last gelegt wird. Das allein ist keineswegs ungewöhnlich.

Eher ungewöhnlich ist da das Alter des Angeklagten, der in Handschellen aus der Untersuchungshaft vorgeführt wurde und als freier Mann den Gerichtssaal verließ: Der lächelnde Italiener mit den grauen, nach hinten zu einem Pferdeschwanz zusammengebundenen Haaren wird demnächst 71 Jahre alt.

Und die Tat, die ihm die Staatsanwaltschaft vorwirft, liegt sage und schreibe 26 Jahre zurück. 1991 soll der studierte Betriebswirtschaftler in Memmingen mit Komplizen einen Farbkopierer angeschafft haben.

Damit sollen in wechselnder Besetzung in Füssen Geldnoten hergestellt worden sein: Lira, Dollar und D-Mark-Blüten. Die Falsifikate in verschiedener Stückelung brachten die Täter dann unters Volk.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe unserer Zeitung vom 19.09.2017.

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