Bergwacht im Dauer-Einsatz

Oberstdorf/Immenstadt (mun). - Die Allgäuer Bergwacht ist am Wochenende zu mehr als 100 Pisten-Unfällen gerufen worden, teilte die Hilfsorganisation gestern mit. Allein in den Oberstdorfer Bergen wurden 30 Wintersportler zum Teil schwer verletzt. 'So etwas gibt es sonst eigentlich nur an Spitzentagen in den Weihnachts- oder Faschinsferien', sagte Bergwacht-Geschäftsführer Peter Haberstock (Immenstadt).

Ursache für die Unfallhäufung sei ausschließlich das schöne Wetter gewesen, das Tausende von Wintersportlern in die Alpen gelockt hatte. Denn an den Pisten kann es nicht liegen: Deren Beschaffenheit ist immer noch sehr gut und vielerorts sind trotz vorfrühlingshafter Temperaturen noch Abfahrten bis in die Täler möglich. Laut Wintersport-Unfallforscher Heribert Gläser von der ARAG-Sportversicherung betrafen früher 40 Prozent aller Skiunfälle das Knie. Heute seien es nach Einführung der Carving-Skier nur noch 33 Prozent. Dagegen sei der Anteil der Schulterverletzungen von 17 auf 22 Prozent gestiegen. Insgesamt ist Skifahren laut Statistik immer noch dreimal sicherer als 'Mannschaftskontakt-Sportarten' wie Fuß- oder Handball. (Allgäu-Rundschau)

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