Kaufbeuren
Beim ESV Kaufbeuren wird heftig rotiert

Direkt nach der sechsten Heimniederlage in Serie (2:3 am vergangenen Sonntag gegen Bremerhaven) hatte ESVK-Trainer Ken Latta angekündigt, ein Signal zu setzen. Den Worten folgten jetzt Taten: Dominic Krabbat und Anton Saal wurden vom Eishockey-Zweitligisten ESV Kaufbeuren im Austausch für Michael Fröhlich zum Kooperationspartner EC Peiting geschickt. «Die beiden sollen sich in der Oberliga ihr Selbstvertrauen zurückholen», so Latta.

Von Fröhlich, der neben Mike Wehrstedt und Go Tanaka stürmen wird, erhofft sich der Joker-Coach positive Impulse: «Er hat ein gutes Auge, super Hände und eine tolle Arbeitseinstellung.» Zumindest gegen Hannover (heute 19.30 Uhr) und in Ravensburg (Sonntag 19 Uhr) wird der 23-Jährige das ESVK-Trikot tragen. Mit dieser Maßnahme unterstreicht die sportliche Führung, dass sie nicht grenzenlos Geduld hat. «Wir mussten reagieren», so Latta, der klar macht, dass bei anhaltendem Misserfolg auch Neuverpflichtungen ein Thema sind.

Zunächst aber bekommt der aktuelle Kader die Chance auf Wiedergutmachung. «Ich will Leidenschaft, Spielfreude und ehrliche Arbeit sehen - kein Alibi-Eishockey», fordert Latta. Trotz der Pleiten der jüngsten Vergangenheit glaubt er an seine Mannschaft: «Ich habe ein Team, das gezeigt hat, dass es in der Liga mitspielen kann.

Zudem gehen die Jungs gut mit der aktuellen Situation um und wollen als Kollektiv wieder in die Erfolgsspur.» Um dorthin zurückzukehren ist ein Sieg gegen den Mitaufsteiger aus Niedersachsen heute Pflicht. «Hannover kommt genau richtig für uns», sagt Latta. Allerdings erwartet er einen disziplinierten, defensiv eingestellten Gegner: «Hannover hat zu Saisonbeginn gemerkt, dass viele Strafzeiten wehtun.» Einen offenen Schlagabtausch, wie beim 8:6-Hinspielsieg des ESVK in Hannover, werde es wohl nicht noch einmal geben. Latta wird es egal sein, wie das Ergebnis lautet, Hauptsache seine Schützlinge beenden die Talfahrt.

«Wenn wir es schaffen, den Schalter wieder umzulegen, dann können wir sicher bis zum Schluss um die Play-off-Plätze mitspielen», so der Joker-Coach, der nach den beiden Extremen - Pleitenserie nach Traumstart - auf mehr Stabilität hofft: «Wir müssen einen Mittelweg finden und konstant Punkte sammeln.»

So wurden während der Woche auch diverse Gespräche geführt. Mit Kooperationspartner Peiting ist laut Vorstandsmitglied Andreas Settele «alles klar». «Wir haben Missverständnisse ausgeräumt.»

Das könnte Sie auch interessieren

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
Powered by Gogol Publishing 2002-2019