Tourismus
Befragung der Hochschule Kempten: Ein Drittel der deutschen Urlauber würde Besucher-Obergrenze akzeptieren

Wenn Sehenswürdigkeiten wie Schloss Neuschwanstein von Touristenmassen überrannt werden, spricht man von "Overtourism". Einer aktuellen Umfrage der Hochschule Kempten zufolge, kann sich ein Teil der befragten Urlauber deshalb Besucher-Obergrenzen für besonders frequentierte Ziele vorstellen.
  • Wenn Sehenswürdigkeiten wie Schloss Neuschwanstein von Touristenmassen überrannt werden, spricht man von "Overtourism". Einer aktuellen Umfrage der Hochschule Kempten zufolge, kann sich ein Teil der befragten Urlauber deshalb Besucher-Obergrenzen für besonders frequentierte Ziele vorstellen.
  • Foto: Ralf Lienert
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Ein Drittel der deutschen Urlauber würde Besucher-Obergrenzen für überlaufene touristische Attraktionen wie zum Beispiel Schloss Neuschwanstein im südlichen Ostallgäu akzeptieren. Das geht aus einer deutschlandweiten repräsentativen Befragung unter knapp 2.000 Personen hervor. Die Studie hatte die Hochschule Kempten in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen GfK (Gesellschaft für Konsumforschung, Nürnberg) im November erhoben. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.

„Overtourism“ lautet das Schlagwort zahlreicher Medienberichte und vieler aktueller Fachveranstaltungen in der Tourismusindustrie. Allerdings kann nur jeder Sechste in Deutschland mit diesem Begriff etwas anfangen.

Zu übersetzen ist der englische Ausdruck mit „Übertourismus“, was das Entstehen von offen zutage tretenden Konflikten zwischen Einheimischen und Besuchern an stark besuchten Zielen beschreibt: Zu viele Touristen, überlaufene Ferienziele, mehr Touristen als Einheimische, dauerhafte Belästigungen für die Anwohner.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe unserer Zeitung vom 02.01.2019.

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