Allgäu
Autofahrer stellen sich auf Schnee ein

Der Neuschnee und vor allem die Schneeverwehungen haben gestern Vormittag zu einigen Unfällen auf den Allgäuer Straßen geführt. Im öffentlichen Nahverkehr hatten einige Linien teils mit Verspätungen zu kämpfen.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West wurden die Beamten zwischen Mitternacht und 17 Uhr zu 82 Verkehrsunfällen gerufen. Zum Vergleich: An einem normalen Tag passieren etwa 60 Unfälle. «Natürlich haben wir bei entsprechender Witterung mehr Unfälle. Da die Fahrer ihre Geschwindigkeit aber anpassen, sind die Folgen weniger schwer», sagte Polizei-Sprecher Christian Owsinski.

Meist handelte es sich also um Auffahrunfälle, die mit Blechschäden glimpflich ausgingen. Nur bei drei Unfällen wurden Personen leicht verletzt. Strecken wie die B 12 bei Kraftisried (Ostallgäu) und die B 309 bei Pfronten-Weißbach (Ostallgäu) waren besonders von Behinderungen betroffen. Schneeverwehungen auf freier Strecke und hängen gebliebene Fahrzeuge an Steigungen waren die Gründe.

Im öffentlichen Nahverkehr kamen einige Schulbusse mit Verspätungen an, wie beispielsweise im Kemptener Stadt- und Regionalverkehr. Mancher Schüler kam nicht rechtzeitig zum Unterricht. Ausgefallen sei jedoch keine Linie, hieß es. Wie lange Schüler bei Verspätung auf den Bus warten müssen, ist laut Kultusministerium nicht vorgeschrieben. Falls ein Schulbus tatsächlich ausfallen sollte, besteht laut Ministerium für Eltern aber keine Pflicht, ihr Kind zum Unterricht zu fahren.

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