Religion
Auch im Allgäu kontrovers diskutiert: Die Moschee-Steuer

Archivbild. In der Kemptener Moschee in der Füssener Straße kommen regelmäßig viele Gläubige zusammen. Um Politisches geht es dabei nicht, sagt Vorstand Zafer Simsek. Ob die Muslime in Zukunft eine Moscheesteuer entrichten müssen, wird sich zeigen. Noch gibt es viele offene Fragen.
  • Archivbild. In der Kemptener Moschee in der Füssener Straße kommen regelmäßig viele Gläubige zusammen. Um Politisches geht es dabei nicht, sagt Vorstand Zafer Simsek. Ob die Muslime in Zukunft eine Moscheesteuer entrichten müssen, wird sich zeigen. Noch gibt es viele offene Fragen.
  • Foto: Ralf Lienert
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Die einen halten sie für unsinnig, die anderen für vielversprechend: Die Idee einer Moschee-Steuer, die Thorsten Frei, der stellvertretende Fraktionschef der Union im Bundestag, vor kurzem ins Spiel gebracht hat. Seither wird darüber auch im Allgäu kontrovers diskutiert. Viele Imame – also Vorbeter – der örtlichen Moscheen werden in der Türkei ausgebildet und von der türkischen Religionsbehörde entsandt und bezahlt. Kritiker befürchten, dass sie politischen Einfluss auf die hier lebenden Muslime nehmen könnten. Eine Moschee-Steuer nach dem Vorbild der Kirchensteuer, so die Hoffnung, könnte die Glaubenseinrichtungen unabhängiger machen.

Memmingens Oberbürgermeister Manfred Schilder hält diese Steuer „grundsätzlich nicht für verkehrt.“ Ob die Voraussetzungen für eine Einführung gegeben sind, daran hat er aber Zweifel. Worauf er anspielt: Damit es überhaupt eine Steuer geben kann, müssen die Moscheen als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt sein.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe unserer Zeitung vom 07.01.2019.

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