Allgäu
Abgeknickte Äste und Rutschunfälle

Die ersten Schneefälle haben in Teilen des Allgäus zu Behinderungen und Verkehrsunfällen geführt. Besonders betroffen war das Westallgäu. «Der Wintereinbruch ist aus Sicht der Polizei recht glimpflich verlaufen», sagte der Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, Christian Owsinski. Im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums ereigneten sich 66 Verkehrsunfälle, von denen bei mindestens 16 Unfällen ein Zusammenhang mit den winterlichen Straßenverhältnissen bestand. Es handelte sich zumeist um kleine Rutschunfälle, bei denen insgesamt ein Schaden von rund 70000 Euro entstand. Verletzt wurde laut Polizei niemand.

Bußgeld droht

An den Unfällen waren auch Fahrzeuglenker beteiligt, die noch mit Sommerreifen an ihrem Pkw unterwegs waren. Passen Autofahrer ihre Reifen nicht den Wetterverhältnissen an, droht laut Polizei ein Bußgeld von 20 Euro. Bleibt das Auto liegen und wird zum Verkehrshindernis, kostet das 40 Euro und einen Punkt. Bei einem Unfall mit Sommerreifen werden mindestens 60 Euro und ein Punkt fällig. Grundsätzlich sieht der Bußgeldkatalog in jedem Fall Strafen für Autofahrer vor, die bei schlechtem Wetter zu schnell unterwegs sind und deswegen einen Unfall verursachen. 145 Euro Bußgeld und drei Punkte sind in solchen Fällen vorgesehen.

Polizeisprecher Owsinski rät daher den Autofahrern: «Wer noch keine Winterreifen auf seinen Wagen montiert hat, für den wird es spätestens jetzt höchste Zeit.»

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