Kempten
59.860 Pakete aus Bayern verteilt

Der Freistaat zeigte in diesem Jahr wieder großes Herz und hatte 59.860 Pakete mit den Antenne Bayern Weihnachtstruckern auf die Reise zu armen Menschen in Osteuropa geschickt, rund 6.000 Pakete haben die Allgäuer direkt bei den Johannitern abgegeben. In Albanien, Bosnien, Moldawien, Serbien und Rumänien begrüßte man die 42 Trucks mit den Lebensmittelpäckchen, die in Schulen, Kindergärten, Vereinen und von vielen Hörern gepackt worden sind.

Am Zweiten Weihnachtsfeiertag machten sich die Lkws auf den Weg in die Zielgebiete. An Silvester und am Neujahrstag kamen die Trucks wieder zurück nach Bayern. In den Wochen vor Weihnachten sind in ganz Bayern von Schulen, Kindergärten, Vereinen und Familien Lebensmittelpakete für die Weihnachtstrucker gepackt worden.

An über 800 Sammelstellen, wurden die Päckchen abgegeben. 59.860 Pakete machten sich am 26. Dezember 2009 von Landshut aus in fünf Konvois auf den Weg nach Osteuropa. 100 Fahrer und Helfer haben für die gute Sache ihren Weihnachtsurlaub eingebracht und die Päckchen aus dem Freistaat liebevoll direkt an die Ärmsten der Armen verteilt.

Dabei nahmen die LKW-Fahrer lange Wartezeiten an den Grenzen, klirrende Kälte und enge unausgebaute Bergstraßen in Kauf, um mit ihrer Ladung auch in die abgelegenen Dörfer zu gelangen. Nach Nord-Bosnien brachten acht Weihnachtstrucker, darunter ein Lkw der Johanniter und zwei Lkws des THW, rund 10.000 Päckchen in die Region Kakanj und Zenica.

Andere Länder, gleiches Bild. Auch aus Albanien, Moldawien, Serbien und Rumänien berichten die Fahrer des Antenne Bayern Weihnachtstruckers von unbeschreiblichen Szenen der Freude über die Hilfe aus dem Freistaat. 'Sich hinters Steuer in seinem Urlaub zu setzen, die lange Reise über Berge und Täler anzutreten, Frieren bei eisigen Temperaturen, rückt für die Fahrer und Helfer ganz schnell in den Hintergrund, wenn man diese menschliche Nähe und echte Dankbarkeit vor Ort beim Verteilen spürt', sagt Andreas Lehner, Einsatzleiter der Johanniter.

Vom Pech verfolgt wurde leider der Konvoi nach Moldawien. Die Fahrer und Helfer mussten mehrmals Schneeketten aufziehen, die Straßen streuen, einen LKW bergen, der in einen Kanalschacht abrutschte, und mit eisigen Temperaturen kämpfen.

All dies verzögerte die Heimreise des Konvois, aber trotz der Probleme, sind die Fahrer gesund und wohlauf. Am Neujahrstag kamen auch die Fahrer und Helfer aus Moldawien alle wieder gesund zurück.

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