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Erste Hilfe: So führen Sie eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durch

Die Herz-Lungen-Wiederbelebung soll einen Atem- und Kreislaufstillstand beenden und damit den unmittelbar drohenden Tod des Betroffenen abwenden.
  • Die Herz-Lungen-Wiederbelebung soll einen Atem- und Kreislaufstillstand beenden und damit den unmittelbar drohenden Tod des Betroffenen abwenden.
  • Foto: David Yeow
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Atmet eine bewusstlose Person nicht mehr, muss nach dem Freimachen der Atemwege und der Verständigung eines Rettungsdienstes sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung begonnen werden. Als Regel gilt es, im Wechsel 30 mal den Brustkorb zu drücken und den Betroffenen dann zweimal zu beatmen.

Der Betroffenen muss auf dem Rücken liegen. Knien Sie neben dem Betroffenen und machen Sie den Oberkörper frei. Platzieren Sie eine Hand mit dem Ballen in der Mitte des Brustkorbes. Die zweite Hand wird auf die erste gelegt. Drücken Sie nun senkrecht von oben und mit durchgestreckten Armen fünf bis sechs Zentimeter tief. Wenn Sie ca. zweimal pro Sekunde drücken, erreichen Sie die erforderliche Frequenz von 100-120/ Minute. Wechseln Sie nach 30 Kompressionen zur Beatmung.

Für die Beatmung verschließen Sie die Nase des Betroffenen mit Daumen und Zeigefinger. Atmen Sie normal ein und umschließen Sie mit Ihren Lippen den Mund des Betroffenen. Beatmen Sie ihn gleichmäßig etwa eine Sekunde lang. Nach dem Zurücksinken des Brustkorbs führen Sie die zweite Beatmung durch. Zwischen den Beatmungen halten sie die Überstreckung des Kopfes bei.

Beenden Sie die Herz-Lungen-Wiederbelebung erst dann, wenn der Betroffene wieder selber normal atmet oder Sie ihn an das Rettungsdienstpersonal übergeben können.

Beachten Sie: Für Säuglinge und Kinder gelten besondere Herz-Lungen-Wiederbelebungsmaßnahmen.

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