Polizeibericht
Zusammenfassung Klausentreiben

Bei dem diesjährigen Klausentreiben gab es keine gravierenden Vorfälle. Die wenigen festgestellten Straftaten ereigneten sich außerhalb der organisierten Veranstaltungen. Die nennenswerten Vorfälle werden nachfolgend einzeln aufgeführt.

Ruhiges Klausentreiben

Füssen. Ohne größere Zwischenfälle verlief in diesem Jahr das traditionelle Klausentreiben im Bereich der Polizeiinspektion Füssen. In Füssen machte kurzfristig eine Gruppe Jugendlicher 'mobil', um die Klausen im Stadtbereich zu provozieren, jedoch wurden hierbei aufkommende Meinungsverschiedenheiten sofort von der anwesenden Polizei im Keim erstickt.

In Seeg musste schließlich noch in den frühen Morgenstunden ein alkoholisierter Klaus kurzfristig in Gewahrsam genommen werden. Eine Streife der PI Füssen war dorthin gerufen worden, da mehrere Klausen einen Pkw am Wegfahren hinderten, wobei sich der 18-Jährige besonders hervortat.

Da er den Anweisungen der Streife keine Folge leistete, nahmen diese ihn kurzerhand mit zur Wache, wo er dann aber sehr schnell wieder zur Vernunft kam und schließlich wieder nach Hause durfte.

Klausentreiben in Sonthofen

Sonthofen. Das Klausentreiben am 05.12.09 verlief in Sonthofen mit ca. 150 Klausen und 4000 - 5000 Zuschauern geordnet. Der Polizei wurden in diesem Zusammenhang bislang keinerlei Straftaten gemeldet.

Trotzdem mussten 19 Zuschauer ins Krankenhaus eingeliefert werden. Diese verletzten sich bei ihrer 'Flucht' vor den Klausen, bzw. erlitten einen Kreislaufkollaps.

Unbekanntes Brauchtum

Türkheim. Eine aufgebrachte Frau erschien am Samstagabend bei der Polizei und erstattete Anzeige gegen einen unbekannten Klausen, welcher ihre 11 und 12 Jahre alten Kinder vor dem Kino Türkheim geschlagen hat.

Vor dem Kino seinen Sie von ca. 10 Klausen überfallen worden. Dabei wurden beide Kinder von einem Klaus geschlagen. Die kinder verspürten Schmerzen im Bereich der Beine. Die Mutter fuhr anschließend mit den Kindern ins Krankenhaus Buchloe. Dort wurden mehrere Schürfwunden diagnostiziert.

Auf die Frage, ob die Klausen denn einfach zuschlagen dürfen, wurde der türkischen Familie das Brauchtum erklärt.  Da es zu Verletzungen gekommen war, ermittelt die Polizei gegen Unbekannt.

Klausenveranstaltungen in Kempten und näherer Umgebung

Kempten. Im Bereich der Stadt Kempten und im sogenannten Altlandkreis verlief das Klausentreiben erfreulicher Weise nahezu störungsfrei.
Im Stadtgebiet Kempten war hinsichtlich dieses Brauchtums keine Aktivität feststellbar. In den umliegenden Gemeinden war das Klausentreiben aus polizeilicher Sicht gut organisiert und wurde von den jeweiligen Veranstaltern betreut. In Durach kam es zu einem Körperverletzungsdelikt zwischen Klausen und einem 19-Jährigen.  Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei provozierte der Geschädigte den Schlag auf seine Oberlippe selbst. Der junge Mann kam nach jetzigem Erkenntnisstand zusammen mit seinen Freunden nur zum Provozieren nach Durach.

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