Oberstdorf
Tödlicher Snowboardunfall

Ein tragischer Snowboardunfall hat sich am Dienstag gegen Mittag ereignet. Ein 38-jähriger Neusseländer, der seit geraumer Zeit in Bayern wohnhaft ist, war im Skigebiet der Fellhornbahn als Snowboarder unterwegs. Hierbei befuhr er allein abseits der Piste im Tiefschnee im Bereich des Scheidtobels. Aus bisher ungeklärter Ursache kam er zu Sturz.

Hierbei blieb er kopfüber im Tiefschnee stecken und versank bis zu den Knöcheln im Schnee. Dem Mann gelang es nicht mehr sich selber aus dem Tiefschnee zu befreien, so dass er an Sauerstoffmangel verstarb. Gegen 11:30 Uhr wurde von einem Skifahrer, der sich ebenfalls abseits der präparierten Piste befand, das aus dem Schnee ragende Snowboard bemerkt.

Aufgrund des tiefen Schnees konnte der Mann nicht zu dem Verunglückten gelangen, worauf er umgehend die Skiwacht alarmierte. Die Skiwacht Oberstdorf begann nach der Bergung des Mannes sofort mit den Reanimationsmaßnahmen, die vergeblich blieben.

Die Sachbearbeitung des Unglücksfalls wurde von Beamten der Alpinen Einsatzgruppe des PP Schwaben Süd/West übernommen. Im Rahmen der Angehörigenverständigung wurde die Betreuung von diesen durch das KIT (Kriseninterventionsteam, die Red.) übernommen.

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