• 28. Dezember 2017, 15:38 Uhr
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Kriminalität
Neue Ermittlungserkenntnisse: Verbranntes Tier in Kempten war ein Fuchs

(Foto: Matthias Bein (dpa-Zentralbild))

An Heiligabend hatte ein Passant in Kempten beobachtet, wie ein Unbekannter etwas angezündet hat. Er rief die Polizei. Die Polizisten gingen zunächst davon aus, dass es sich bei dem Tier um einen Hund handelt. Die Polizei leitete sofort weitere Ermittlungen in die Wege.

Die Überreste wurden sichergestellt und untersucht. Es konnte jedoch weder identifiziert, noch einem möglichen Besitzer zugeordnet werden.

Deswegen führte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Oberschleißheim am durch. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei dem Tier nicht um einen Hund handelte, sondern um einen Fuchs. Ob der Fuchs noch gelebt hat, als er angezündet wurde, ist aber immer noch unklar.

Täter weiterhin unbekannt

Nach wie vor hat die Polizei keine Anhaltspunkte, wer das Tier angezündet haben könnte. Die Polizei Kempten sucht deshalb weiterhin Zeugen, die an Heiligabend gegen 21 Uhr Beobachtungen im Bereich der Duracher Straße gemacht haben.

Nachdem ihn ein Passant angesprochen hatte, flüchtete der Täter auf einem dunklen Herrenrad. Der Augenzeuge beschreibt ihn wie folgt: Er ist dunkelhäutig, etwa 1,70m groß und ungefähr 25 Jahre alt. Er trug eine weiße Jeans, weiße Schuhe, eine blaue Softshelljacke mit einer weißen Linie von Schulter zu Schulter und ein schwarzes Stirnband. Außerdem hatte er Rastalocken, die er nach oben zusammen gebunden hatte.

Die Polizeiinspektion Kempten ermittelt weiterhin und nimmt Hinweise unter der Rufnummer 0831/9909-2141 entgegen.

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