Großeinsatz
Junge Männer kentern mit Kajak in der Iller

Drei junge Männer kenterten gestern Nachmittag mit einem Kajak in der Iller. Glücklicherweise blieben sie unverletzt.

Aufmerksamen Fußgängern fiel gegen 14 Uhr im Bereich des Stadtteils Unterwang ein auf der Iller treibendes führerloses Kajak auf. Sie teilten diese Beobachtung der Integrierten Leitstelle Allgäu mit, die daraufhin die Polizei verständigte und die Wasserrettung alarmierte.

Vier Streifenbesatzungen der Kemptener Inspektion, rund 20 Mann der Kemptener Feuerwehr, sowie zwölf Mann der Kemptener Wasserwacht machten sich daraufhin auf die Suche nach der vermutlich gekenterten Besatzung. Auch ein Polizei- und ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Die Befragungen der Polizei ergaben, dass auch Passanten bei Härtnagel ein mit Wasser gefülltes und führerlose treibendes Kajak entdeckt hatten.

Kurz darauf allerdings konnte die Bootsbesatzung von Einsatzkräften der Feuerwehr ausfindig gemacht werden. Sie hatten kurz nach Mittag das Kajak zu Wasser gelassen und kenterten etwa 200 Meter nach Beginn ihrer Paddeltour. Die jungen Männer im Alter von 19 Jahren aus dem Landkreis Neu-Ulm, hatten sich daraufhin von selbst ans Ufer befreien können. Glücklicherweise blieben alle drei unverletzt.

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