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Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West warnt vor betrügerischen "Microsoft Anrufen"

Microsoft ruft nie unaufgefordert an.
  • Microsoft ruft nie unaufgefordert an.
  • Foto: Julian Stratenschulte (dpa)
  • hochgeladen von Viktor Graf

In den vergangenen Tagen registriert das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West wieder Betrugsversuche am Telefon, bei denen sich die Anrufer als Mitarbeiter der Firma Microsoft ausgeben.
Diese Anrufe dienen alleine der Abzocke!

Dabei gibt der Anrufer vor, dass der Computer des Angerufenen mit einem Virus oder Schadsoftware befallen sei. Nur dessen Beseitigung würde den Angerufenen vor Datenverluste schützen. Um diese durchzuführen wäre eine Bezahlung für den zu leistenden Support nötig, weshalb sich die Betrüger oftmals nach Bankverbindungen oder Kreditkartendaten erkundigen. Außerdem sei ein Fernzugriff nötig, der zugelassen werden muss.

Für den Angerufenen klingt dies zunächst nachvollziehbar. Lässt er jedoch den Fernzugriff zu, so gibt er dem Betrüger die Zugriffsmöglichkeit auf den Rechner. So gelangen die Täter an sensible Daten, wie beispielsweise Passwörter für Online-Banking.
Darüber hinaus verlangen sie für ihre vermeintliche Service-Leistung eine Gebühr. Manchmal fordern Sie für das Erneuern einer angeblich abgelaufenen Lizenz ebenfalls Geld oder sie überreden ihre Opfer dazu, einen kostenpflichtigen Wartungsvertrag einzugehen.

Weigern sich die Angerufenen zur Zahlung, drohen die Täter mit dem Sperren des Rechners und dem Verlust der Daten.

Die Polizei rät:

  • Microsoft nimmt nicht unaufgefordert Kontakt auf
  • Legen Sie einfach den Hörer auf
  • Geben Sie auf keinen Fall private Daten heraus
  • Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner mittels Fernwartungssoftware
  • Melden Sie den Anruf der Firma Microsoft über das Formal zum Thema Betrügerischer technischer Support

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