• 13. September 2017, 17:42 Uhr
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Straßenverkehr
Allgäuer Polizei will durch Ahndung von gefährlichen Verkehrssünden Unfallzahlen senken

(Foto: Benjamin Liss)

Die Polizei hat sich ein hoch gestecktes Ziel gesetzt: Die Zahl der schwerer Unfälle soll bis 2020 um 30 Prozent sinken. Doch derzeit sind mehr Opfer zu beklagen.

Der junge Oberallgäuer fiel aus allen Wolken, als er von einer Polizeistreifen-Besatzung angehalten wurde. Weil der 18-Jährige mit dem Handy am Ohr in der Kemptener Innenstadt auf seinem Fahrrad unterwegs war, wurde ein Bußgeld in Höhe von 25 Euro fällig. Wesentlich teurer wird das Benutzen des Mobiltelefons am Steuer eines Autos.

Das bekamen dieser Tage acht Autofahrer auf der A7 zu spüren, als sie bei Hittistetten eine Unfallstelle passierten. Statt zügig vorbeizufahren, machten sie mit Handys Fotos und Videos von einem umgestürzten Lkw. Die Polizei zeigte acht Autofahrer an. Sie müssen jetzt mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro sowie einem Punkt in der Flensburger Verkehrssünder-Kartei rechnen, teilte das Polizeipräsidium in Kempten mit. Was viele Autofahrer nicht wissen: Wer wiederholt mit dem Handy am Steuer erwischt wird, dem kann neben einem verdoppelten Bußgeld auch noch ein Fahrverbot aufgebrummt werden.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe unserer Zeitung vom 14.09.2017.

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