Starkregen
100.000 Euro Sachschaden nach sechs Unfällen auf der A7 zwischen Füssen und Lauben

  • Foto: Sibylle Seidl-Cesare
  • hochgeladen von Pia Jakob

Starker Regen hat am Dienstagmittag zu einem hohen Sachschaden bei mehreren Unfällen auf der A7 geführt, bei denen zum Glück niemand verletzte.

Ein 57-jähriger Autofahrer kam gegen 11.30 Uhr von Kempten kommend in Richtung Füssen auf Höhe Oy-Mittelberg mit seinem Auto von der Fahrbahn ab. Durch den Regen verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte erst rechts, danach links gegen die Schutzplanke. Der linke Fahrstreifen war zur Bergung des Autos zeitweise gesperrt.

Kurze Zeit später kam ein 60-jähriger Autofahrer auf Höhe Lauben ebenfalls von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke.

Gegen 13 Uhr geriet ein 20-Jähriger auf Höhe Füssen-Hopferau in nördlicher Richtung mit seinem Auto ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab. Das Auto überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

Etwa eine halbe Stunde später kam es zum Zusammenstoß eines Autos und eines Lastwagens im dreispurigen Bereich nach dem Allgäuer Dreieck. Der LKW kam von der Fahrbahn ab und prallte in die Schutzplanke.

Ein wenige Minuten später nachfolgender 30-jähriger Autofahrer reagierte auf die Unfallsituation vor sich falsch. Aus bislang unerklärbaren Gründen kam er bei seinem Bremsmanöver nach links von der Fahrbahn ab und prallte ebenfalls in die Mittelschutzplanke. Aufgrund der Bergungs- und Reinigungsarbeiten mussten zeitweise der linke und rechte Fahrstreifen gesperrt werden. Hier kam es zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen.

Gegen 14.30 Uhr kam eine 37-jährige Autofahrerin kurz nach der Auffahrt Betzigau in nördlicher Richtung aufgrund der regennassen Fahrbahn in einer Linkskurve zunächst nach rechts und schließlich nach links von der Fahrbahn ab. Dabei prallte sie auf beiden Seiten gegen die Schutzplanken, ehe sie auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen kam. Dieser musste schließlich bis zur Bergung des Autos gesperrt werden. Ein größerer Rückstau entwickelte sich in der kurvigen Strecke glücklicherweise nicht.

Der entstandene Schaden aller sich innerhalb von nur drei Stunden ereigneten Unfällen beläuft sich auf circa 100.000 Euro.

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