Füssen
Zwei Siege sind das Ziel

Obwohl Georg Holzmann als Spieler ein knochenharter Zeitgenosse war, der im Kampf um den Puck weder sich noch andere geschont hat, scheint er als Trainer eine Art Gentleman zu sein. So stellt er sich derzeit schützend vor seine Mannschaft des EV Füssen, die gleichwohl noch immer Tabellenletzter der Oberliga ist. Und Holzmann verteilt dabei sogar einiges an Lob an seine Schwarzgelben, denen er attestiert: «Sie spielen gut.» Gleichzeitig widerspricht Holzmann, dass der Druck des Siegens für seine Schützlinge zugenommen habe und erklärt gelassen: «Ich selbst verspüre keinen Druck. Es sind noch 14 Spiele und ich glaube daran, dass wir die Play-offs erreichen.» Die nächste Gelegenheit, dies unter Beweis zu stellen, haben die Leoparden am heutigen Freitag, wenn sie ab 19.30 Uhr die Roten Teufel aus Bad Nauheim zur Puckjagd bitten, ehe es Sonntag zu den Black Hawks nach Passau geht.

Keine einfachen Aufgaben in einer Liga, in der es laut Holzmann ohnehin «keine leichten Gegner» für seine Mannschaft gebe. Da trifft es sich gut, dass der lange von vielen Verletzungen gebeutelte Kader der Leoparden mittlerweile fast wieder komplett ist. So stehen einizig hinter den Einsätzen von Björn Friedl und Josef Hafner noch dicke Fragezeichen, während Leopold Prantl weiterhin wegen eines gebrochenen Knöchels ausfällt. Besonders erleichtert zeigt sich Holzmann dabei über die wieder gefundene gute Form seines Torhüters André Irrgang. Dazu kommt, wie Füssens Trainer betont, dass das «Team wieder stabil» in seiner konzentrierten Leistung sei. Daher habe Holzmann für das Wochenende zwei Siege als «unser Ziel» ausgegeben.

Einer davon solle unbedingt heute Abend eingefahren werden, wenn der Tabellensechste aus Hessen seine Visitenkarte am Kobelhang abgibt - und dabei alles versuchen wird, seine bis heute weiße Weste in den Vergleichen mit den Schwarzgelben zu verteidigen. Allerdings sieht es derzeit ganz so aus, als ob die Defensive der Schwarzgelben diesmal nicht wieder so viele Gegentore zulassen werde, wie bei den bisherigen Niederlagen gegen Bad Nauheim, die mit 2:8 sowie 1:6 jeweils recht deftig ausgefallen waren.

Denn, so bestätigt Holzmann, die Hintermannschaft arbeite zurzeit gut, während auch «vorne im Angriff immer mehr» gehe. Was der Trainer deshalb von seinem Team an diesem Wochenende erwarte, ist, dass «die Spieler an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen.»

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