Ruderatshofen
Zuschuss für Sozialstation verweigert

Die Gemeinde Ruderatshofen wird heuer keinen Zuschuss an die Sozialstation geben. Dies beschloss jetzt der Gemeinderat. Außerdem waren die Räte noch nicht zufrieden mit der Gestaltung und der Bildauswahl für den Prospekt für den gemeinsamen Touristikauftritt der Gemeinde zusammen mit Marktoberdorf und weiteren Kommunen.

Wie die Kirchliche Sozialstation Marktoberdorf-Obergünzburg inzwischen mitteilte, hat sie im vergangenen Jahr 11 Personen in Ruderatshofen betreut. In der anschließenden, längeren Diskussion wurde festgestellt, dass Qualität und Engagement der Arbeit der Kirchlichen Sozialstation und der privaten Pflegestationen gleich zu bewerten seien.

Der Antrag der Sozialstation, für 2010 pro Einwohner 1,02 Euro (das wären gesamt 1754,40 Euro) zu geben, wurde mit 0:12 Stimmen abgelehnt. Die Gemeinderäte Reinhold Wintergerst und Otto Vogl beantragten daraufhin, 1000 Euro zu geben, da die Kirchliche Sozialstation eine gewisse Leitfunktion ähnlich des öffentlich-rechtlichen Fernsehens habe. Doch auch dieser Antrag wurde mit 3:9 Stimmen abgelehnt.

Nach dem Motto «gemeinsam sind wir stark» wollen die Stadt Marktoberdorf und die Gemeinden Aitrang, Lengenwang, Ruderatshofen, Stötten a. Auerberg, Unterthingau und Wald mit einem gemeinsamen Tourismusprospekt auftreten. Mit dem jetzt vorliegenden Entwurf waren die Gemeinderäte jedoch noch nicht zufrieden. Neben Gestaltung und Bildauswahl bedürfe speziell die Seite von Ruderatshofen noch starker Überarbeitung durch das beauftragte Werbebüro aus Nesselwang, wurde festgehalten.

Kirche bleibt beleuchtet

Gemeinderat Hubert Schmölz hatte in der vorherigen Sitzung den Antrag zur Übernahme der Kirchenbeleuchtung der Pfarrkirchen St. Jakobus und St. Michael durch die Gemeinde Ruderatshofen gestellt.

Nach Rücksprache mit den beiden Kirchenpflegern teilte Bürgermeister Johann Stich nun mit, dass die Beleuchtung nach wie vor die jeweilige Kirchenverwaltung übernimmt. Die Ruderatshofener Pfarrkirche St. Jakobus wird künftig wieder - wie mit dem Naturschutz beim Landratsamt abgesprochen - während der Monate Oktober bis Ende März von Freitag bis Sonntag beleuchtet. Die Regelung wurde getroffen, um die vorhandene Fledermauspopulation nicht zu sehr zu stören.

Aufgrund einer mündlichen Anfrage eines Bürgers nach einer künftigen Urnenwand im Friedhof soll dieses Thema auf Wunsch der Räte weiterverfolgt werden. Der Gemeinderat wird einige solche Wände besichtigen und sich über die Kosten informieren.

Gemeinderat Reinhold Wintergerst informierte das Gremium, dass die Kirchenverwaltung von St. Michael, Apfeltrang, innerhalb der Außenrenovierung der Kirche auch eine vierte Turmuhr angeschafft habe. Auf die Frage, ob sich die Gemeinde daran finanziell beteilige, wies der Bürgermeister darauf hin, dass ihm bisher kein entsprechender Antrag vorliegt. Es wurde keine Verpflichtung zur Kostenübernahme gesehen. Allenfalls könnte eine freiwillige Leistung erfolgen. Wintergerst wird mit der Kirchenverwaltung entsprechend Rücksprache halten.

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