Zum Maibaum-Fest reiste Rektorin extra an

Buchloe/Lallio (bz). - Jetzt war es endlich so weit: 42 Achtklässler, fünf Lehrkräfte sowie Konrektor und 'Projektleiter' Friedrich Wiltawsky machten sich vor kurzem im Zuge des ersten Schüleraustauschs zwischen der Staatlichen Realschule Buchloe und der Scuola Media (wir berichteten) zu einen Gegenbesuch ins italienische Lallio auf. Die Buchloer Schule ließ der BZ einen Reisebericht zukommen. Lallio ist ein Dorf mit ungefähr 4000 Einwohnern im unmittelbaren Einzugsgebiet von Bergamo. Große Hoffnungen zu Beginn der Reise wurden vor allem in das Wetter gesetzt, welches beim Besuch der Italiener in Buchloe Anfang April noch alles andere als frühlingshaft gewesen war. Und in der Tat, Petrus hatte ein Einsehen. Sonnig und freundlich war der Empfang für Schüler und Lehrer in Lallio. In den nächsten Tagen überzeugten sich die deutschen Gäste bei Ausflügen nach Mailand, Venedig und Bergamo von der Schönheit und kulturellen Vielfalt dieser italienischen Städte.

Hierbei - sowie bei weiteren Aktivitäten in der Scuola Media - konnten die bereits Anfang April geknüpften Freundschaften auf Schüler- und Lehrerseite vertieft werden. Eventuelle Verständigungsprobleme wurden durch 'Dolmetscher' Goede schnell gelöst. Ein Höhepunkt des Gegenbesuches war die Aufstellung eines Maibaums vor der Scuola Media. Die Buchloer Rektorin Magdalena Schmid reiste dazu extra an und nahm gemeinsam mit den Lehrkräften, Vertretern der Stadt Lallio und dem dortigen Pfarrer an einer Feierstunde teil. Schüler der Buchloer Realschule sowie Kunstlehrer Steven Hicks hatten den Maibaum wie berichtet im Vorfeld auf Anregung und unter Anleitung Konrektor Wiltawskys hergestellt; die Kaufbeurer Transportfirma TLA erklärte sich bereit, das acht Meter lange Kunstwerk gratis nach Italien zu befördern. Dem nahenden Abschied passte sich dann auch das Wetter an. So 'weinte' nicht nur der Himmel während der Abschiedsfeier. Viele deutsche Schüler stiegen schweren Herzens in ihren Bus und wären gerne noch ein bisschen länger im gastfreundlichen Lallio geblieben. Kurz und gut - der Ausflug erwies sich als voller Erfolg und hinterließ auf beiden Seiten ein gutes Gefühl, bei einigen auch das Bestreben, sich der italienischen Sprache ein wenig intensiver zu widmen.

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