Marktoberdorf / Ostallgäu
«You Tube Party» klärt über Gefahr im Netz auf

Mittlerweile sind fast alle Schüler in sogenannten Online Communities wie Lokalisten, Schüler VZ oder Facebook zu finden. Sie nutzen diese Plattformen zur Selbstdarstellung und als Kommunikationsforum. Welche Gefahren damit verbunden sein können, zeigte ein medienpädagogisches Seminar an der Staatlichen Berufsschule in Marktoberdorf auf.

Das spontane Einstellen der neuesten Party- oder Urlaubsbilder, die von einer unüberschaubaren großen Gruppe eingesehen und weitergereicht werden können, sei ein Ernst zu nehmendes Problem, erfuhren die Schüler. Noch gravierender seien Fälle von «Cyber Mobbing». Dabei wird eine Person nicht nur im realen Leben, sondern auch im virtuellen Umfeld zum Opfer. Die Spuren solcher Diffamierungen seien nur schwer wieder zu beseitigen.

In Zusammenarbeit mit Hans-Jürgen Palme, Medienpädagoge und Geschäftsführer von «SIN - Studio im Netz» München, veranstaltete die Jugendsozialarbeit des Erziehungs- und Jugendhilfeverbundes Ostallgäu (Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg) mit rund 60 Schülern der Berufsschule Ostallgäu eine «You Tube Party», die trotz kleiner technischer Schwierigkeiten viel Spaß machte.

Daran anknüpfend fanden jüngst in drei zehnten und einer elften Klasse Infoveranstaltungen statt. Ziel war es unter anderem, mit den Schülern über ihre Nutzungsgewohnheiten des Internets, Gefahren der Computerspielsucht, Abzock-Fallen sowie Urheberrechtsfragen bezüglich Musik und Filmen ins Gespräch zu kommen. Sie gingen dabei das Experiment ein, sich selbst zu «googeln», wie es inzwischen immer mehr Arbeitgeber mit Bewerbern und Angestellten tun. Einigen wurde mit leisem Erschrecken klar, was über sie im Internet zu finden ist.

Unangenehme Folgen bedenken

Fazit für die Schüler: «Nutzt das Internet mit allen positiven Möglichkeiten. Stellt Euch und Euren Lebenslauf im Netz reflektiert dar. Geht kritisch mit der Angabe Eurer persönlichen Daten um. Seid Euch bewusst darüber, was im Internet legal und illegal ist.»

Finanziert wurde das Projekt durch Spenden, die nach einem Aufruf in der Traueranzeige des Sprechers der AGCO/Fendt-Geschäftsführung, Hermann Merschroth, für die Schule eingegangen waren.

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