Kempten
Wo die heimlichen Jäger der Nacht leben

Sie sind die einzigen Säugetiere, die perfekt fliegen können, sie jagen im Schutz der Dunkelheit und Kinder hören ihre Ultraschallrufe weit besser als die Erwachsenen: Fledermäuse. Zum ersten Mal fand nun eine Untersuchung statt, an welchen Stellen der Stadt die kleinen Flugkünstler zu finden sind. Im Zuge der Biotopkartierung (wir berichteten) hatte der Landesbund für Vogelschutz nach ihren Quartieren gesucht.

An insgesamt 44 Stellen sind die Fachleute fündig geworden, berichtete Brigitte Kraft nun im Umweltausschuss. Wobei man sich schon anstrengen müsse, um den scheuen Tierchen auf die Spur zu kommen. Immerhin wechseln Fledermäuse ständig ihren Unterschlupf und wandern das gesamte Jahr über umher. Insgesamt zehn Fledermausarten haben Kraft und ihre Helfer in Kempten entdeckt.

Größtes Vorkommen an der Iller

Ein Gebäude hat es den Fledermäusen dabei besonders angetan: Das Kemptener Kommunalunternehmen beherbergt in seinem Anwesen an der Iller nämlich das größte Fledermausvorkommen der ganzen Stadt. Eine Herausforderung vor allem während der Sanierung vor einige Zeit. Um die heimlichen Jäger der Nacht zu schützen, wurden die Arbeiten deshalb in zwei speziell koordinierten Bauabschnitten durchgezogen.

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