Schwangau
Wittelsbacher-Museum: Jetzt gehts um die Details

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Die Idee stammt von Herzog Franz von Bayern, dem ranghöchsten Wittelsbacher: In einem attraktiven Museum soll die Geschichte der Herrscher-Dynastie lebendig werden. Anfangs in Berchtesgaden angedacht, wird die Ausstellung nun im einstigen Grandhotel «Alpenrose» in Hohenschwangau verwirklicht (wir berichteten). <%IMG ID='405048' align='right'%>

Details des Millionen-Projektes stellten das Planungsbüro Staab Architekten und die Verantwortlichen des Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF) am Montagabend im Schwangauer Gemeinderat vor, nächste Woche sollen konkrete Bauanträge folgen. Staunen ließ das Gremium dabei die Ankündigung von WAF-Generaldirektor Peter Scherkamp, in der «Alpenrose» nicht nur eine Museumsgastronomie, sondern möglicherweise auch einen Hotelbereich mit 14 Suiten anzusiedeln. «Ob das verwirklicht wird, ist allerdings noch nicht abzusehen», schränkte er ein.

Kernbereich des Museums (siehe Infokasten) ist laut Planer Hans Ziegler eine Aufstockung des einstigen Grandhotel-Speisesaals.

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In enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz, so Ziegler, entstehe dort eine tonnengewölbte, dreiflügelige Konstruktion aus Stahl und Glas, die bewusst im Kontrast zur Originalsubstanz von 1889 bis 1904 stehe. In dem rund 250 Quadratmeter großen Raum wird unter anderem ein «begehbarer Stammbaum» Platz finden. «Original-Exponate und moderne Technik sollen das Museum so attraktiv wie möglich machen», betonte Prof. Dr. Hermann Rumschöttel, Vorsitzender des Museums-Kuratoriums.

Die Gemeinderäte begrüßten die WAF-Pläne unisono. «Das Museum ist kein Lückenfüller für Schlossbesucher, sondern eine weitere Attraktion», war Bürgermeister Reinhold Sontheimer überzeugt. Auch für Schulklassen sei das Angebot attraktiv. Um das Ziel, den Alpsee-Parkplatz eines Tages aufzulösen, nicht zu boykottieren, sind die nötigen Parkflächen auf dem WAF-Gelände am Ortseingang vorgesehen.
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Laut Projektleiterin Dr. Elisabeth von Hagenow sei es lediglich das Ziel, dass sich das Museum selbst trägt. Und die weitere Umsetzung des Entwicklungskonzeptes, fragten einige Räte? «Wir machen jetzt einen ersten Schritt,» so Scherkamp. Gelinge dieser, werde vielleicht allgemein das Vertrauen gefasst, dass noch mehr gelingen kann.

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